Stadtanzeiger Breisach

Ein blödes Tor zuviel…

(FV Herbolzheim II– SV Breisach,  Sonntag, 12.10.2014 – 15 Uhr)

…haben unsere Aktiven in der 1. Halbzeit in Herbolzheim kassiert. Von Beginn an agierte das stark ersatzgeschwächte Team sehr defensiv. Die Taktik, mit einer zahlenmäßig verstärkten Abwehr möglichst lange einen Gegentreffer zu verhindern, hielt aber nur 10 Minuten. Dann unterlief unserem ansonsten sehr zuverlässigen Torhüter nach dem Rückpass eines eigenen Spielers ein kleiner Fehler und dieser wurde von den Gastgebern prompt mit deren Führungstreffer bestraft. In der Folgezeit dominierten die Herbolzheimer das Geschehen und sie hätten bereits ihren Vorsprung nach 35 Minuten ausbauen können, wenn Adalbert Respondek im Breisacher Tor nicht hervorragend pariert hätte. Dem gegenüber war nur eine halbe Torchance der Münsterstädter zu verzeichnen.
10 Minuten vor dem Seitenwechsel rückte der Schiri etwas in den Mittelpunkt des Geschehens, denn nach einem Freistoß der Herbolzheimer versuchten 2 ihrer Offensivkräfte aus klarer Abseitsstellung im Breisacher Strafraum an den Ball zu kommen. Das gelang ihnen zwar nicht, aber sie irritierten unseren Torhüter derart, dass der Ball direkt den Weg in unser Tor fand. Ärgerlich.
Nach dem 2-Tore-Rückstand musste Trainer Matthias Haberstroh in der 2. Hälfte reagieren und sein taktischer Schachzug führte schon nach 5 Minuten zum Erfolg. Arsene, der das Spiel als Abwehrspieler begonnen hatte, wirbelte nun auf der rechten Seite als Offensivkraft und seine Flanke verwertete Aydan spektakulär mit einem Seitfallschuss unter die Latte. Klasse.
Im weiteren Verlauf der Partie waren die Breisacher den Gastgebern mehr als ebenbürtig und der Kampfgeist, der in den ersten 45 Minuten völlig vermisst wurde, glich nun manche technischen oder läuferischen Defizite aus. Leider wurde es trotzdem nichts mehr mit dem Ausgleichstreffer, welcher aufgrund der enormen Leistungssteigerung nach der Pause mehr als verdient gewesen wäre.
Die personellen Probleme der 1. Mannschaft haben sich natürlich auch auf die Reserve ausgewirkt. Hier mussten einige Spieler aufgeboten werden, welche z.T. schon länger nicht mehr am Spielbetrieb teilgenommen haben. Die 4:2 Niederlage gegen die SG Wasser-Kollmarsreute schmerzt deshalb zwar etwas, aber wichtiger ist, dass wir überhaupt antreten konnten.

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