Breisach Aktuell

Dorfhelferinnenstation feiert 40 Jahre

Bürgermeister Benjamin Bohn beim Eintrag der Dorfhelferinnen ins goldene Buch, v. l.: Sina Seiter, Fabienne Seller, Andrea Kalzer, Susanne Grab, sitzend: die jetzige Stationsleiterin Marion Immele.

Vogtsburg

Zahlreiche Gäste, konnte Bürgermeister Benjamin Bohn zur Jubiläumsfeier „40 Jahre Dorfhelferinnenstation Vogtsburg“  im Atrium der Wilhelm-Hildebrand-Schule begrüßen.
Zuvor fand ein Festgottesdienst in der Pfarrkirche St. Johannes mit musikalischer Begleitung des Chor’n more, Gospelchor Breisach-Vogtsburg statt. Getragen wird die Dorfhelferin-Sozialstation seit 40 Jahren gemeinsam von der politischen und den beiden kirchlichen Gemeinden. Die Dorfhelferinnen Station ist für Vogtsburg unverzichtbar. Dorfhelferin sei ein Beruf die eine Mutter vertritt, sie ist eine Erzieherin, Sozialtherapeutin und Managerin eines Kleinbetriebes und das seit 40 Jahren in Vogtsburg, das sei ein Qualitätsbegriff unterstrich der Rathauschef in seiner Festrede. „Wir feiern das Jubiläum einer Institution, die sich in den vergangenen 4 Jahrzehnten in unserer Gemeinde dem Wandel der Zeit angepasst hat“, fügte Bohn hinzu. Vor 40 Jahren mit der Gründung der Dorfhelferinnenstation ist der Grundstein für eine besondere Erfolgsgeschichte gelegt worden, die Einsatzzahlen sprechen dafür, betonte der Bürgermeister.  Seit Bestehen der Vogtsburger Station haben die Helferinnen über 100.000 Stunden geleistet, bei denen sie ca. 930 Familien mit 1.790 Kindern betreuten, eine Bilanz die für die gute Arbeit spreche, sagte Bohn. Werner Kublin, Konrad Zähringer und Ilka von Gleichenstein hatten 1976 die Dorfhelferinstation Vogtsburg auf den Weg gebracht. Kublin war 18 Jahre Leiter dieser Station, von 1994 bis 1999 übernahm Gertrud Kiefer die Verantwortung, danach übernahm Brigitte Grimm für die nächsten 14 Jahre die Leitung.  Seit 2014 koordiniert Marion Immele die Einsätze. In all den Jahren waren 22 Dorfhelferinnen im Einsatz, drei sind immer noch tätig, erwähnte der Bürgermeister. Im Namen der gemeinsamen Träger dankte Bohn allen Einsatzkräften für das gute Miteinander. Einsatzleiterin Marion Immele unterstrich die Wichtigkeit dieser Einrichtung, die Familien in Notfällen unterstützt. 70 Prozent davon werden in landwirtschaftlichen Betrieben geleistet. Für die geleistete Hilfe gibt es immer wieder viele Lobes- und Dankesworte, betonte die Leiterin. Einen besonderen Dank, sprach Immele ihrer Vorgängerin Brigitte Grimm für die große Unterstützung bei den Vorbereitungen für die Jubiläumsfeier aus. Pfarrer Werner Häfele von der evangelischen Kirchengemeinde, sprach auch im Namen von Pfarrer Claus Trost von der katholischen Kirchengemeinde. Häfele ging in seiner humorvollen Art, auf die alte Namensgebung Dorfhelferinnenstation ein. Diskriminierend würde der Namen Dorfhelferinnen auf Männer wirken, betonte Häfele schmunzelnd, jedoch würden hinter dieser Bezeichnung Menschen stehen, die sich für Menschen einsetzen.

Die Leiterin der kirchlichen Sozialisationen Elisabeth Groß aus Sölden, erinnerte in ihrem Grußwort an die vielen Helferinnen, die bei ihren Einsätzen in den Vogtsburger Familien, Spuren als Mensch hinterlassen haben. Die Leiterin dankte den Helferinnen sowie den Vogtsburger Trägern, die verlässliche Partner seien. Weitere Grußworte überbrachten Kathrin Leininger von den Landfrauen Oberrotweil, der Präsident des BLHV Werner Räpple. Dankesworte gab es zum Abschluss von den amtierenden Dorfhelferinnen, für die langjährige Einsatzleiterin Brigitte Grimm und Marion Immele. Der Festakt wurde von Monika Sundermeyer und Patrick Klingenmeier umrahmt. Ehrung: Für ihre Verdienste, zeichnete Bohn die frühere Leiterin Brigitte Grimm, Andrea Kalzer Sina Seiter, Susanne Grab, Fabienne Seller und die jetzige Stationsleiterin Marion Immele aus, die sich anschließend ins goldene Buch der Stadt eintrugen.

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