Markgräfler Bürgerblatt

Die „Villa Urbana“ nun als Legomodell

Auch Erwachsene spielen noch gerne mit Lego. Die Heitersheimer „Villa Aurbana“ aus Lego-Steinen bestaunen (v.l.) Peter Kaltenbach, ehemaliger Stadtrat und Vorstandsmitglied der Historischen Gesellschaft Heitersheim, Dr. Josef Rupp, Vorstand der Historischen Gesellschaft, die Lego-Spezialisten Kevin Walter und Oliver Isensee sowie Martin Löffler, Bürgermeister der Stadt Heitersheim. Foto: Amann

Heitersheimer Römermuseum

Heitersheim. Rund 21.000 Legosteine wurden von den Jungarchitekten und Geschichtsstudenten Oliver Isensee und Kevin Walter in über 800 Arbeitsstunden für die beeindruckende Nachbildung der „Villa Urbana“ verbaut.

Die Stadt Heitersheim, der Chlausdig-Stammtisch und die Historische Gesellschaft ermöglichten als Sponsoren einen Kostenaufwand von 2.900 Euro; Günter Kaupert, Geschäftsführer der Unicorn Kopie & Druck GmbH lieferte kostenlos die Flyer und Plakate. Ohne die wissenschaftliche Kompetenz von Julia Güth, Leiterin des Museums, „wäre man aufgeschmissen gewesen“, kommentierten die beiden Lego-Akteure den Projektablauf. Die Bauteile stammen von elf Internetshops aus Deutschland, Belgien, Slowenien und den Niederlanden. Die Innenausstattung des „interaktiven“ Lego-Modells werden Schulklassen übernehmen und das gewiss mit großer Begeisterung. Das Ausstellungsmotto trifft die pädagogische Absicht der Lego-Architekten: Geschichte erleben und Geschichte (be)greifen. Museumsbesucher aus nah und fern sind herzlich willkommen, um diesen römischen Lego-Bau im Maßstab 1:40 zu bestaunen, der vor Baubeginn mit einem CAD-Programm für Lego am Computer erstellt wurde. (KA)

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