Breisach Aktuell

Die Feuerwehr wappnet sich

Großer Spatenstich für ein beeindruckendes Gemeinschaftsprojekt. Bild: BA

Neues Feuerwehrgerätehaus für Oberrimsingen und Niederrimsingen

Die Breisacher Feuerwehr rüstet auf. Für die Abteilungswehren Niederrimsingen und Oberrimsingen wird auf Freier Fläche zwischen den Ortsteilen ein gemeinsames Neues Feuerwehrgerätehaus erstellt. Jetzt war Spatenstich.
Und da ließen es sich alle Wehrmänner und Wehrfrauen um den Gesamtkommandanten Jörg Böhme nicht nehmen, in Uniform auf einem Maisfeld anzutreten, das künftig zur Heimstätte für die technische Ausrüstung der Abteilungswehren wird. Der Platz ist auf der Verbindungsstraße zwischen den Ortsteilen auf Gemarkung Niederrimsingen im Gewann Rechts vom Oberrimsinger Weg.
Franz Federer, der Ehrenkommandant der Niederrimsinger Feuerwehr ließ es sich nicht nehmen, von seinem dortigen 3,5 Hektar großen Acker 50 Ar für die Feuerwehr abzutreten, nachdem sich kein anderes Areal finden ließ. Einmal Feuerwehrmann, immer Feuerwehrmann. Franz Federer war in den Jahren von 1957 bis 1980 lange in Verantwortung als Kommandant. Bürgermeister Oliver Rein nannte die entscheidende Zahl: 2,4 Millionen Euro sind für das Neue Feuerwehrgerätehaus im städtischen Haushalt veranschlagt. Nach Angaben des Bürgermeisters sind all die großen Vorhaben, genannt wurden insbesondere die innerstädtische Aufwertung rund um den Marktplatz und der Neubau der Stadthalle sauber durch finanziert. Die notwendigen Einkommensquellen stammen unter anderem aus Gewerbesteuereinnahmen. Nur dieses  Gesamtgeflecht einer gesunden städtischen Gewerbestruktur ermöglicht überhaupt die Schaffung Neuer Infrastruktur. So kommen die rund 2600 Bürger beider Ortsteile auch zu ihrem Neuen Feuerwehrgerätehaus mit einem neuem Gehweg entlang der Straße. Der Gehweg wird künftig die beiden Ortsteile zusätzlich verbinden.
Neue Feuerwehrgerätehäuser wurden in den Jahren 2005 in Breisach und 2007 im Ortsteil Gündlingen in Betrieb genommen. Für das neue Feuerwehrgerätehaus erfolgte im Jahr 2012 das erste Grundsatzgespräch. Zuschüsse konnten nur durch Kooperation auf den Weg gebracht werden. Im Jahr 2014 folgte durch den Gemeinderat der Grundsatzbeschluss. Da kommt zusammen, was zusammengehört und die Feuerwehren haben das durch ihre große Verantwortung in ihrem  ehrenamtlichen Engagement auch  verdient, sagte Rein dazu. Rein betonte auch, dass es in der Folge auch die  Vermarktung der ehemaligen Feuerwehrgerätehäuser geplant ist und dass das Neue Feuerwehrgerätehaus zum Konjunkturprogramm für Handwerker der Region wird.

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