Markgräfler Bürgerblatt

Deutschlandweites Pfadfinderlager – Badenweiler „Pfadis“ trafen Kameraden aus aller Welt

Das Pfadfinderlager in Beilstein. Foto: privat

Badenweiler. Voller Vorfreude auf das Jahreshighlight reisten im August 25 junge PfadfinderInnen aus Badenweiler nach Beilstein bei Heilbronn um am zwölftägigen Bundeslager teilzunehmen. Am Lagerplatz angekommen, traf die gut gelaunte Gruppe auf rund 1.400 andere Pfadis aus ganz Deutschland. Aber auch Pfadfinder aus anderen Ländern, wie etwa aus Namibia oder Russland, waren anzutreffen.

 
Das Lager war unter dem Motto „Zeit zu handeln“ angelegt. Der doppeldeutige Begriff stand einerseits dafür, Dinge in die Hand zu nehmen und aktiv zu werden. Auf dem Lebenswegetag lebten die Pfadis genau diesen Aspekt vor und unterstützten die umliegenden Gemeinden in sozialen Einrichtungen und halfen in Form von Projekten die Natur zu schützen. Auf der anderen Seite war die Spielidee in die Zeit des Ostseehandels im 14. Jahrhundert auf Gotland gelegt. Jurten, Kohten und Großbauten wurden dem Motto gerecht, indem sie wie Schiffe gebaut und verziert wurden. So wohnten die Pfadis aus Badenweiler in dem Unterlager der freien Seefahrer und gewannen mit ihrer beeindruckenden Schenke sogar den ersten Platz beim Baumeisterwettbewerb. Ein dreitägiger Hajk beendete die Spielidee und diente gleichzeitig als Beginn des traditionellen Pfadfinderlagers. Bei diesem kamen Geländespiel, Postenlauf, Spaß, Gemeinschaft und Lagerfeuer nicht zu kurz.

 
Zum krönenden Abschluss traf man sich am letzten Abend am Pagodenfeuer, das in der Form eines untergehendes Schiff gebaut wurde und symbolisch für das Ende des Lagers stand (Clara).

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