Breisach Aktuell

Der „Koki Breisach“ hielt Rückblick auf sein erfolgreiches erstes Vereinsjahr

Breisacher Kino lebt weiter Die traditionsreichen Engel- Lichtspiele in Breisach sind gerettet.

So lässt sich das Engagement vieler ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer auf den Punkt bringen. Die vielfältigen Aufgaben, die dafür zu bewältigen waren und es weiterhin sind, ließ das Vorstandsgremium bei der jüngsten Mitgliederversammlung Revue passieren. Besonders erfreut zeigte sich das Team um den Vorsitzenden Felix Häring, dass der Verein inzwischen auf 420 Mitglieder angewachsen ist und einige Sponsoren zur Rettung des zuvor von Fredo und Helga Mattheis geführten Familienbetriebs beitragen. ‚Dem Kino in Breisach droht im Sommer die Schließung’ titelte die Badische Zeitung im vergangenen Frühjahr. Dies löste eine wahre Schockwelle aus und setzte gleichzeitig den Startschuss für den Verein „Kommunales Kino Breisach“, kurz „Koki Breisach“, den kurz darauf 14 engagierte Kino- Fans gründeten. Dank finanzieller Starthilfe durch die Stadt Breisach konnte ein neuer digitaler Projektor – das Herzstück des Kinos – angeschafft werden und schon im August liefen die ersten Filme, seither haben 8775 Gäste 148 Kinovorstellungen mit 61 verschiedenen Filmen besucht. Für die Auswahl der Filme ist der Programmbeirat zuständig, für den Gerd Ploch von einer guten Mischung aus allen Genres berichtete. Nachdem der Betrieb gut angelaufen ist, konnten auch besonders sehenswerte Filme (abwechselnd Mittwoch oder Donnerstag) und Sonderveranstaltungen ins Programm des Breisacher Kinos aufgenommen werden. Reservierungen und Kinokasse sowie der Verkauf von Süßwaren-, Popcorn und Getränken wird vom Kassenteam organisiert, wie Gaby Buchmüller berichtete. Schließlich trägt die Pressegruppe alle Informationen in Form von Programmanzeigen, per Internet und mittels sozialer Medien in die Öffentlichkeit, so Remus von Lucadou. „Wir kümmern uns auch um den Internetauftritt und um die Werbung“, erläuterte er und wies auf die Möglichkeit hin, im Film-Vorspann Trailer und Spots zu zeigen. Um noch bekannter zu werden, ist der „Koki Breisach“ mit einem Infostand an den kommenden verkaufsoffenen Sonntagen und beim Riesen-Flohmarkt in Breisach vertreten und wirkt am Programm auf der „Kinderinsel“ mit. Demnächst wird zudem der Kinder-Kino-Club starten, bei dem 8 bis 14-Jährige ihr eigenes Programm gestalten können. Überaus erfolgreich sei nicht zuletzt die erste Schulkinowoche verlaufen, die von über 1000 Schülern besucht wurde. Dass Matthias Böhme die Finanzen ordnungsgemäß verwaltet, bestätigten Klaus Flesch und Hans-Peter Brunner. So war die Entlastung, vorgeschlagen durch Bürgermeister Oliver Rein, reine Formsache. Rein nutzte seinen Einsatz jedoch gleichzeitig für herzliche Worte des Dankes und der Anerkennung: „Für Breisach als Mittelzentrum ist es undenkbar, kein Kino zu haben.“ Reiner Hoff vom Landesverband Kommunale Kinos bezeichnete das „Koki Breisach“ gar als vorbildliches Modell mit einer lobenswerten Rettungsgeschichte. Abschließend Grußworte sprach Michael Fuß, Vorsitzender der Interessengemeinschaft der Breisacher Vereine. Infos: www.kokibreisach. De  

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