Markgräfler Bürgerblatt

Denkst du schon oder mobbst du noch?

Workshops zum Umgang mit sozialen Medien:

Müllheim/Neuenburg. „You don’t have to post it to prove it“ – Dieses Motto gaben wir, die SG1-2, den 6. Klässlern der Neuenburger Schulen im Rahmen unserer Workshops Ende November mit nach Hause. Denn dies war eins der Ziele, die wir mit unseren Workshops erreichen wollten.

Mit Unterstützung von Studienrätin Silke Kullas und dem Sozialarbeiter der Neuenburger Schulen, Wolfgang Gerbig, stellten wir über mehrere Wochen acht Workshops zusammen, die den sechsten Klassen die Medien und ihre Gefahren näher bringen und verstehen lassen sollten.

In dem Workshop „Instagram“ wurden die Gefahren der verschiedenen Einstellungen besprochen und Bezug auf das eigene Selbstbewusstsein genommen. „Happy Slapping“ beschreibt den körperlichen Angriff auf Passanten, der gefilmt und anschließend ins Internet gestellt wird. Dabei ging der Workshop auf die Konsequenzen dieses Handelns ein. In „Was ist Sucht?“ wurde den Kindern die Gefahren bewusst gemacht. Der Workshop „Überwachung“ befasste sich mit den Nutzereinstellungen von verschiedenen Apps, die uns alle in einem bestimmten Grad überwachen und unsere Daten sichern. Der Begriff Nettiquette“ stammt von den zwei Wörtern Nettigkeit und Internet ab, da es das angemessene Verhalten im Internet beschreibt und auch einen Bezug auf Cyber-Mobbing nimmt. Der Workshop „Bin ich noch ich?“ hat sich mit der Beeinflussung der sozialen Medien im Alltag und deren Folgen auseinandergesetzt. Hierbei war wichtig, am Ende des Workshops die Message, dass jeder so perfekt ist wie er ist, mitzunehmen. In „Denkst du schon oder mobbst du noch?“ beschäftigten sich die Kinder mit Cyber-Mobbing und dessen Folgen. Der Workshop „Präsenz im Internet“ griff die Themen Pädophilie, Sexting und Sexismus im Internet auf, dabei wurde der Workshop von den Kindern mit geleitet, obwohl wir hierbei auf Verschlossenheit trafen.

Es war mit technischen Problemen zu kämpfen, dennoch waren die Workshops ein voller Erfolg. Denn die Kinder wurden mit wichtigen Themen der sozialen Medien konfrontiert, mussten sich mit diesen befassen und haben interessiert mitgearbeitet.

(Michelle Kollmann)

Teilen Sie jetzt diesen Beitrag! Unsere Sharing-Buttons stehen im Einklang mit dem deutschen Datenschutzrecht.

Das könnte Dich auch interessieren …