Markgräfler Bürgerblatt

DB-Großbaustelle Müllheim-Neuenburg – Bahnbau bleibt harte „Knochenarbeit“

Foto: Amman

Müllheim. Der auf zahlreiche Firmen aufgefächerte Arbeitsauftrag mit dem Titel „Ertüchtigung der Bahnstrecke Neuenburg-Müllheim“ verniedlicht im Grunde genommen, was zwischen Mitte Juli und September 2016 vor Ort an Schaffensleistung stattgefunden hat.

 
„Mit dem Segen der Bahn“ durfte der mit Sicherheitsweste und Helm ausgestattete Verfasser die Baustellenabschnitte tagelang betreten und das Sanierungsgeschehen ziemlich nah beobachten und ablichten. Der Gesamteindruck: Der quasi Neubau der Gleisanlagen zwischen Neuenburg und Müllheim samt Straßenkreuzungen, Brücken, Oberleitung und Bahnsteig Neuenburg kann beim Laien nur höchste Bewunderung auslösen. Trotz eines großen Maschineneinsatzes bleibt der Bahnbau wie gehabt ein harter „Knochenjob“ für Bahnarbeiter, der im besten Sinn des Wortes „den ganzen Mann“ fordert. Aufsichtspersonal kontrolliert konsequent die Einhaltung von Sicherheitsbestimmungen, auch wenn etwa das Tragen von Helmen bei Sonnentemperaturen bis zu 40 Grad zur Qual werden kann.

 
Höchste Anerkennung gehört aber auch den Baustellen-Planern und der Baustellen-Leitung der Deutschen Bahn, die ja die verschiedenen Projekt-Teile unter Zeitvorgaben optimal zu verzahnen und zu kontrollieren haben. Wenn dann der erste französische TGV wieder über die topfrischen Gleise rauscht und der populäre „Blauwal“ und die rote Regionalbahn am neuen Bahnsteig des Neuenburger Bahnhofs „Platz nehmen“, dann wird der eine oder andere zufriedene Seufzer laut: „Es isch gschafft!“ (Klaus Amman)

 

 

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