Stadtanzeiger Breisach

Corona-Teststrategie

Seit Dienstag werden auch freiwillige und kostenlose Coronatests für Schülerinnen und Schüler an der Hugo-Höfler-Realschule durchgeführt. Foto: Jürgen Wehr

Am Montag, den 15.03.2021 starteten die Klassen 5 und 6 wieder in voller Klassenstärke mit dem Unterricht an der Realschule. Auch die Abschlussklassen 10 und 9g werden weiter in Präsenz unterrichtet, somit verbleiben lediglich die 7., 8. und 9. Klassen im sogenannten „Homeschooling“ und erhalten weiterhin Fernunterrichtet.

Um die geltenden Abstandsregeln einhalten zu können, wurden die Klassen 5, 6, und 10 von der Schulleitung alphabetisch in jeweils zwei Gruppen geteilt. Außerdem besteht auf dem gesamten Schulgelände weiterhin die Verpflichtung zum Tragen einer Gesichtsmaske, sowohl für alle Schülerinnen und Schüler, als auch für die Lehrkräfte und alle anderen Angestellten.

Neben der Einhaltung der geltenden Abstands- und Hygieneregelungen sind Coronatests eine wichtige Säule des Sicherheitskonzepts an der Schule. Die Kinder- und Jugendarztpraxis Dres. Wiedensohler & Haller eröffnet seit Dienstag, den 16.03.21 die Möglichkeit, nicht nur alle Lehrerinnen und Lehrer, sondern nun auch alle Schülerinnen und Schüler, die in Präsenz unterrichtet werden, kostenlos einmal wöchentlich von geschultem medizinischen Fachpersonal auf Corona zu testen.

Diese Testpraxis ist auch mit den Verantwortlichen der Stadt Breisach abgesprochen. Die Teilnahme an den Corona-Schnelltests erfolgt natürlich absolut freiwillig und selbstverständlich auch nur dann, wenn der Schule vorab eine schriftliche Einwilligungserklärung der Erziehungsberechtigten vorliegt. Schulleiter Christoph Wolk zeigte sich zufrieden mit den erzielten Fortschritten auf dem Weg zu einer Normalisierung des Schulbetriebs:

„Für uns steht die Gesundheit immer an erster Stelle, daher sind wir als Schule froh und dankbar, dass wir das Testangebot machen können und denken, dass eine breite Akzeptanz auch zu einem sicheren und reibungslosen Unterrichtsbetrieb beitragen kann.“

Von den Lehrerinnen und Lehrern erfordern die neuen Maßnahmen und Konzepte ein besonderes Maß an Sorgfalt und Einsatz: Der Dreiklang aus Präsensunterricht (Klassen 5, 6, 10), Fernunterricht (Klassen 7, 8, 9) und Notbetreuung stellt eine hohe Herausforderung und Arbeitsbelastung der Lehrkräfte dar und erfordert gleichzeitig detaillierte und akribische Planungen seitens der Schulleitung.

Zusätzliche Herausforderungen stellen beim Planen und Unterrichten die Klassenteilungen dar: Da die Klassen, die an der Schule unterrichtet werden, in jeweils zwei Gruppen geteilt werden mussten, erfolgt hier der Unterricht für beide Klassenhälften räumlich getrennt, was bedeutet, dass jeder Lehrer zeitgleich zwei Gruppen in zwei Räumen zu unterrichten hat.

Was der kürzlich bekannt gegebene vorübergehende Stopp des Einsatzes des AstraZeneca-Vakzins für das Impfkonzept des Landes bedeutet, ist indes noch völlig unklar: Das Land hatte, um die Schulöffnungen voranzutreiben, allen Lehrerinnen und Lehrern einen frühen Impftermin in Aussicht gestellt, hierfür jedoch ausschließlich den nun gestoppten Impfstoff vorgesehen. Text und Fotos von Jürgen Wehr.

 

 

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