Markgräfler Bürgerblatt

Commerzbank Südbaden: Seit 110 Jahren vor Ort in Baden

Seit 1906 in Freiburg ansässig: die Dresdner Bank (heute Commerzbank), die einst ihren Hauptsitz im neobarocken Dreisameck hatte. Foto: Commerzbank

Freiburg. Seit 110 Jahren ist die 2009 in der Commerzbank aufgegangene Dresdner Bank in Freiburg präsent, die Commerzbank hat immerhin 55 Jahre in der Stadt auf dem Buckel. Beides Anlass zu feiern.
Von Freiburg aus wird das Geschäft – immerhin ein Jahresumsatz von 750 Mio. Euro – zwischen Rhein, Bodensee und Schwarzwald gesteuert; Niederlassungen gibt es im Privatkundenbereich in Lörrach, Bad Krozingen, Emmendingen, Weil am Rhein, Rottweil, Villingen, insgesamt 15 Einheiten in denen 156 Mitarbeiter beschäftigt sind.
Die Mittelstandsbank, die sich mit Firmenkunden mit einem Umsatz größer als 15 Mio. Euro pro Jahr, beschäftigt insgesamt knapp 40 Mitarbeiter, verteilt auf vier Standorte zwischen Offenburg und Lörrach bzw. Villingen-Schwenningen.

 
Die Hauptstelle in Freiburg, am Martinstor gelegen und 2014 komplett saniert, soll zu einer „Flagship-Filiale“ ausgebaut werden, während die Filiale Münstergasse als „City-Filiale“ geführt wird.
Trotz des Abbaus von bis zu 9.600 „Vollzeitkapazitäten“ bis 2020 – das sind real um die 12.000 Mitarbeiter von weltweit 51.000 – schließt die Bank die Eröffnung neuer Filialen sowohl in Freiburg wie der Region nicht aus: man wolle ebenfalls bis 2020 rund zwei Mio. Neukunden gewinnen. Volker Herrdum-Heinrich, der für das Privatkunden-Geschäft zuständige Niederlassungsleiter, hält dies für realisierbar trotz Stellenstreichungen. Ob und welchem Maße Südbaden von diesem Arbeitsplatzabbau betroffen sein wird, wollte Herrdum-Heinrich nicht kommentieren.

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