Markgräfler Bürgerblatt

Christoph Hoffmann verlässt CDU

Christoph Hoffmann Foto: privat

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Bad Bellingen. Bürgermeister Christoph Hoffmann ist aus der CDU ausgetreten, in die er erst 2013 eingetreten war. Damals gig es um ein Mandat im Kreistag, das er, dann erfolgreich auf dem Ticket der Christdemokraten errang. Als Grund für den Austritt nennt Hoffmann die Flüchtlingspolitik der Kanzlerin: Diese habe „zur Überforderung der Kommunen, zur gefährlichen Polarisierung in der Gesellschaft und dem Aufstieg des rechten Mobs geführt“, schreibt Hoffmann. „Die Kanzlerin hat sich in der Frage Flüchtlinge meines Erachtens völlig verrannt. Sie weckt durch ihre Botschaften Hoffnungen bei Millionen Menschen in Kriegsländern und der gesamten Dritten Welt, die nicht erfüllbar sind. Der Alleingang Deutschlands und damit verbunden der Umgang mit anderen EU-Staaten ist bedenklich und könnte zum Ende Europas führen, was einen überzeugten Europäer nicht kalt lässt. Bei der bisherigen Dynamik, gesetzlichen und organisatorischen Versäumnissen und hausgemachter Bürokratie sind menschengerechte Unterbringung und wirkliche Integration kaum leistbar. Humanität geht nur aus einer Position der Stärke heraus. Wir dürfen uns nicht überfordern.“
Hoffmann, in dessen Gemeinde eine aktive Flüchtlingshilfe stattfindet, die er als Bürgermeister tatkräftig unterstützt, erklärt: „Bei der Integration werden sich die Kommunen, auch ich persönlich, zusammen mit den unschätzbar wichtigen freiwilligen Helfern alle Mühe geben. Aber Integration kann nur gelingen als Angelegenheit von Auge zu Auge und nicht als ’Massengeschäft’.“

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