Breisach Aktuell

CDU Kreisverband und Mittelstandsvereinigung MIT luden zum Neujahrsempfang

Guten Mutes ins Jahr 2015

Viel Partei-Prominenz war in die Winzergenossenschaft Vogtsburg- Achkarren gekommen, um das neue Jahr gemeinsam zu begrüßen.

Neben einer Festrede des Europaabgeordneten Dr. Andreas Schwab fehlte das traditionelle Anschneiden der Neujahrsbrezel ebenso wenig, wie anschließend angeregte Gespräche bei Wein und Gebäck. Deutlich wurde aber auch, dass es bis zu den Landtagswahlen im kommenden Jahr nicht mehr lange hin ist. Mit Matern von Marschall, Thomas Dörflinger und Armin Schuster waren auch die drei CDU-Bundestagsabgeordneten des Landkreises in den Kaiserstuhl gekommen. MdL und Kreisvorsitzender Dr. Patrick Rapp begrüßte auch die Landrätin Dorothea Störr-Ritter sowie seine beiden Vorgänger Gundolf Fleischer und Ludwig Reddemann, den Kreisvorsitzenden der CDU-Mittelstandsvereinigung MIT, Daniel Hackenjos und für die Gastgebergemeinde Vogtsburg Bürgermeister Gabriel Schweizer und den CDUOrtsverbandsvorsitzenden Udo Beck. Und auch der Präsident des Badischen Weinbauverbandes, Kilian Schneider sowie die Vizepräsidentin der Badischen Landfrauen, Kathrin Leininger, saßen im Winzersaal. Noch ganz unter dem Eindruck des gerade am Vortag des Neujahrsempfanges veranstalteten 66. Landesparteitages der CDU stand Ansprache von Dr. Patrick Rapp. „Baden-Württemberg ist Wolferwartungsland“, zitierte Rapp den NABU, meinte damit aber nicht das graue Raubtier sondern den gerade zum Spitzenkandidaten seiner Partei ernannten Guido Wolf, der im kommenden Jahr antreten wird, um Ministerpräsident Winfried Kretschmann abzulösen. „Vor uns liegt ein Jahr mit Herausforderungen und dem Willen zum Erfolg. Wir wollen keine Substanz verwalten sondern Zukunft gestalten“, eröffnete Rapp den Wahlkampf. „Die CDU ist entschlossen, die Wahl im März 2016 zu gewinnen“, gab anschließend MdB Matern von Marschall die Marschrichtung vor. Offen für Koalitionspartner roter und grüner Couleur gab sich MIT-Vorsitzender Hackenjos, „Hauptsache das Bestehende hört auf“. „Der Parteitag war eine gute Einstimmung auf den Landtagswahlkampf“, fand Festredner Dr. Andreas Schwab, bevor er den Blick auf Europa richtete. Baden- Württemberg sei, so Schwab, die Schnittstelle zwischen Landes-, Bundes- und Europapolitik. Auch an schrecklichen Ereignissen wie den Attentaten von Paris zeige sich, dass Europa näher zusammen wächst. „Auch Nicht-Handeln birgt große Risiken“, so Schwab über die besonders in Deutschland nicht unumstrittenen Ankäufe von Staatsanleihen durch die EZB. Er betonte, dass man „mit der Euro-Zone solidarisch sei“ jedoch den Reformstau in Griechenland nicht hinnehmen könne. Eine gesamteuropäische Lösung müsse für die Flüchtlinge insbesondere aus Afrika gefunden werden, auch um Italien zu entlasten, forderte der Europaabgeordnete. Neue Themenschwerpunkte innerhalb der EU wären die Umsetzung des Subsidiaritätsprinzips in den Alltag sowie die Digitalisierung, die nicht nur positive Veränderungen mit sich brächte. Nach einem kurzen Grußwort von Udo Beck und einem einmal mehr flammenden Plädoyer für den Weiterbau der B 31- West bis Breisach von Gabriel Schweizer, gab es reichlich Raum für anregende Gespräche am Beginn eines ereignisreichen Jahres.

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