Markgräfler Bürgerblatt

„Causa Burger“ nun vor Gericht

Freiburg. Die„Entmachtung“ des bisherigen Hauptgeschäftsführers Johannes Burger durch Präsident Johannes Ullrich und den Kammervorstand geht nun vor Gericht weiter. Vorausgegangen war, so ergab sich nun, ein monatelanger Zwist zwischen dem Ende 2014 neu gewählten Präsidenten und dem Hauptgeschäftsführer. Ullrichs Version lautet, dass Burger nicht zu mehr Teamarbeit und Austausch bereit gewesen sei. Burger hält dagegen, dass Ullrich ihm das Gespräch verweigert habe. Die Auflösung des Arbeitsverhältnisses mit Burger scheiterte, weil dieser keine strafbewehrte Verschwiegenheitsklausel in seinem Aufhebungsvertrag stehen haben wollte. Darauf hin wurden ihm Kompetenzen und Titel entzogen und in der Folge auch das Gehalt um schätzungsweise 3.000 Euro im Monat von der Besoldungsgruppe B7 zurück nach B3 gekürzt. Gegen all dies klagt Burger nun.
Noch wähnt sich die Kammer auf der sicheren Seite, das Gericht ließ allerdings durchblicken, dass zu solch weitreichenden Maßnahmen eigentlich eine Änderungskündigung nötig gewesen wäre. Bis Februar haben nun beide Seiten Zeit, den Streit ohne aufwändiges Verfahren und Gerichtsurteil aus der Welt zu schaffen.

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