Markgräfler Bürgerblatt

BWKG-Reha-Kampagne „Umsonst ist keine Reha“

(v.l.) Micha Bächle, Josha Frey, Peter Bechtel, Susanne Hierholzer, Volker Kieber. Foto: Theresienklinik

Weckruf an die Politik

Bad Krozingen. Seit Herbst 2014 beteiligen sich 91 baden-württembergische Kliniken an der BWKG-Kampagne „Umsonst ist keine Reha.“ und konnten damit rund 16.000 Unterschriften sammeln. Die Reha-Kampagne wird als Weckruf an die Politik verstanden. Damit werben BWKG und baden-württembergische Reha-Kliniken für eine konsequente Politik zugunsten der Reha.
Die Theresienklinik Bad Krozingen beteiligt sich an der Kampagne. Ein wesentlicher Bestandteil sind dabei Postkarten, mit denen die Patienten, Mitarbeiter, Angehörige und Besucher deutlich machen, dass sie die Anliegen der Kampagne unterstützen. Seit Herbst 2014 wurden in der Theresienklinik einige 100 Postkarten gesammelt, die durch den Aufsichtsratsvorsitzenden und Bürgermeister Volker Kieber an Vertreter aus der Landespolitik, Josha Frey, MDL Bündnis 90 / Die Grünen und Micha Bächle, der den Landtagsabgeordneten Dr. Patrick Rapp (CDU) vertrat, überreicht wurden.
„Wir möchten damit an die Politiker appellieren, sich für die Reha einzusetzen“ machte Geschäftsführer Peter Bechtel deutlich. Noch immer werde nicht jede notwendige Reha bezahlt und die Leistungen der Rehakliniken werden nicht angemessen vergütet. Viele Berufstätige können dank Reha wieder an den Arbeitsplatz zurückkehren. Reha vermeidet oft die Frühverrentung, spart Arbeitgebern und Versicherten Kosten und wirkt dem Fachkräftemangel entgegen.
Obwohl sich Reha für den Einzelnen und die Solidargemeinschaft rechnet, wird nach wie vor zu wenig Geld zur Verfügung gestellt. Nach den Ergebnissen des BWKG-Indikator 1/2015 haben 2014 knapp 41 Prozent der Reha-Kliniken im Land rote Zahlen geschrieben.

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