Bürokratieabbau heißt das Ziel

Weniger Bürokratie und einfachere Strukturen wünschen sich Buggingens Gemeinderat und Bürgermeister Johannes Ackermann. In zwei Schritten wollen sie ihr Ziel erreichen.

Der erste Schritt ist bereits getan: Kürzlich wurde von Ortschaftsrat und Gemeinderat jeweils einstimmig beschlossen, die unechte Teilortswahl abzuschaffen, die für ein festgelegtes Sitzverhältnis im Gemeinderat sorgte. Zukünftig kann nun jeder Einwohner – unabhängig von seinem Ortsteil – in den Gemeinderat gewählt werden. „Das komplizierte Wahlverfahren sorgte jedes Mal für ungefähr zehn Prozent ungültiger Stimmen“, berichtete Ackermann.

Frontansicht des Rathauses von Buggingen Schritt Zwei startet diese Woche: Der vor 45 Jahren entstandene Ortschaftsrat ist nicht mehr zeitgemäß, seine Abschaffung steht im Raum. Damals wurden Seefelden und Betberg im Zuge der Gebietsreform eingemeindet, Seefelden hatte noch eine eigenständige Infrastruktur, selbständige Vereine, und Mitarbeiter in der Ortsverwaltung.

Jedoch hatte der Ortschaftsrat nie ein Beschlussrecht, konnte nur dem Gemeinderat Vorschläge unterbreiten. Daher wird diese Woche eine Umfrage zur Abschaffung des Ortschaftsrats an alle Haushalte verschickt. Die Abstimmung läuft bis zum 13. März und wird in einer öffentlichen Gemeinderatssitzung ausgezählt. Und was sagt Ortsvorsteher Robert Merle zur geplanten Abschaffung seines Postens? Er ist auf das Umfrageergebnis gespannt und hofft, dass viele Einwohner die Möglichkeit nutzen, ihre Meinung kundzutun.

Weitere Informationen unter: https://buggingen.de/

 

 

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