Markgräfler Bürgerblatt

Bürgermeisterwahl Müllheim ohne Astrid Siemes-Knoblich

Marktplatz von Müllheim Foto: Hungchaka, Marktplatz müllheim, CC BY-SA 3.0

Müllheim. Jetzt steht es fest: bei der Bürgermeisterwahl am 13. Oktober dieses Jahres wird die Amtsinhaberin, Astrid Siemes-Knoblich, nicht mehr antreten. Sie habe, so teilt sie in einer Presseerklärung mit, „diese Entscheidung nicht leichtfertig gefällt und mich nach reiflicher Überlegung mit meiner Familie und weiteren Vertrauten entschlossen, zu einer Aufgabe in der freien Wirtschaft zurückzukehren.“ Welche Gründe letztendlich ausschlaggebend gewesen könnten, teilte sie nicht mit. Siemes-Knoblich war 2011 im zweiten Wahlgang zur Nachfolgerin von René Lohs gewählt worden. Dieser zweite Wahlgang war dramatisch geworden: Nachdem der Bad Krozinger Rechtsanwalt Jürgen Aumüller nicht mehr antrat, wurde die zweite Kandidatin, Andrea Lutz, zur stärksten Konkurrenz. Am Ende fehlten Lutz nur 360 Stimmen (32,95 Prozent). Dass es bei nur einer Amtszeit für Astrid Siemes-Knoblich bleiben könnte, zeichnete sich in der jüngeren Vergangenheit ab. Ihre Entscheidung, die die Rathauschefin mit einem kurzen Statement während der letzten Sitzung der ablaufenden Legislaturperiode des Gemeinderats am gestrigen Mittwochabend verkündet hatte, überraschte niemanden wirklich.
„Die letzten 7 ½ Jahre“, so ihr Statement, „haben mir einen reichen Erfahrungsschatz beschert. Viele neue Aufgaben und viele neue Menschen haben meinen Alltag bereichert. Dabei habe ich Erkenntnisse und Erfahrungen gewonnen, die für meine neuen Aufgaben sehr wertvoll sein werden.“Siemes-Knoblich dankte MitarbeiterInnen, Wegbegleitern, Stadträten und -rätinnen, den Bürgermeister-Kollegen, den Partnern in Politik und Verwaltung in Freiburg, Stuttgart und Berlin, den Unternehmen hier vor Ort, Vereinsvorständen, Ehrenamtlichen und den BürgerInnen, „von denen mich eine große Zahl stets mit einer positiven Grundeinstellung getragen hat“. Sie werde, so die scheidende Bürgermeisterin weiter, in den verbleibenden Monaten noch einige Projekte vorantreiben oder gar zu Ende bringen und hoffe,“dass ich meinem Nachfolger, meiner Nachfolgerin damit auch noch ein Portfolio von spannenden, deutlich vorangetriebenen Projekten hinterlassen kann.“

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