Breisach Aktuell

Bürger und Flüchtlinge lernen sich kennen

Groß war das Speisebüffet für das auch die ausländischen Gäste was beisteuerten.

Vogtsburg-Oberrotweil:

Neben der Stadt Vogtsburg hatten die katholische und evangelische Kirchengemeinde sowie das Organisationsteam um Christine Baumgartner, Joachim Flurbacher sowie Hildegard und Jana Tomisch zu einem Kennenlernen in den Pfarrgarten in Oberrotweil eingeladen.

In Gesprächen und im interessierten Austausch saßen die Flüchtlinge sowie die Frauen und Männer aus dem Helferkreis und einige Vogtsburger Bürger gemütlich zusammen und lernten sich besser kennen. Pfarrer Claus Trost begrüßte, neben den Gästen, Pfarrer Werner Häfele von der evangelischen Kirchengemeinde sowie die zahlreichen Helfer und Unterstützer aus Vogtsburg. „Wir wollen uns zusammensetzen, miteinander reden, Essen und Trinken, sagte Pfarrer Trost. Christine Baumgartner, dankte den Besuchern für die Speisen, die Einheimische und Gäste zu diesem gemeinsamen Treffen mitgebracht hatten. Als Dolmetscher fungierten Jana Tomisch und Rainer Henninger. Regina Kreutner Leiterin des Vogtsburger Sozialamtes überbrachte die Grüße von Bürgermeister Benjamin Bohn. Die Sozialleiterin der Stadt Vogtsburg, erwähnte, dass man zurzeit noch weitere Unterbringungsmöglichkeiten vorbereite, denn man müsse mit weiteren Zuweisungen von Flüchtlingen ausgehen. Vogtsburg beherberge zurzeit 17 Flüchtlinge zwei Frauen und 15 Männer zum Teil kamen sie aus Gambia, Pakistan, Nigeria, Tschetschenien und Moldawien. In Achkarren wohnen 7 Leute, in Bischoffingen 6 in Burkheim und Oberrotweil jeweils 2 Personen. Der aus Gambia stammende Mohamed der gut deutsch spricht erzählte, dass er seit nahezu zwei Jahren in Vogtsburg wohnhaft ist, er verdiene sein Unterhalt bei einer Freiburger Baufirma. Marion Marzel vom Caritas, die dem Vogtsburger Helferkreis unterstützend zur Seite steht, erwähnte, dass das Vogtsburger Organisationsteam gute Helfer für die Menschen sind die aus fernen Ländern kommen. Weniger Probleme gebe es mit der Verständigung untereinander, die Mehrzahl der Flüchtlinge spreche englisch oder französisch. Die deutsche Sprache sei jedoch der Schlüssel für die Ausbildung für Arbeit und Wohnung, betonte Marzel. Betreut werden die Flüchtlinge, wenn sie in einer Anschlussunterbringung wohnen, auch werden ihnen vom Amt Sprachkurse angeboten. Die Caritas helfe auch in Kooperation mit der Agentur für Arbeit, wie auch mit weiteren Förderprogrammen im Bereich Deutsch den Geflüchteten, sagte Marion Marzel vom Caritasverband. „Es war eine nette Auftaktveranstaltung, aus allen Teilorten von Vogtsburg waren Bürger da, sie alle signalisierten mit ihrem Erscheinen, wir wollen unterstützen, helfen und die Flüchtlinge willkommen heißen. „Es sei Schade, dass nur wenige der in Vogtsburg wohnenden Flüchtlinge an diesem Treffen beiwohnten, welche die sich getraut haben waren anwesend und dies sehen wir als einen Erfolg an“, sagte Christine Baumgartner. In Planung sei ein Treffen des Organisationsteams dem inzwischen 29 Helfer angehören im September, mit Bürgermeister Bohn. Erfreulich sei die gute Beteiligung von Mitgliedern der Landjugend Oberbergen an der Veranstaltung gewesen, die jungen Leute hätten sich gleich verstanden und die ein- und andere Handynummer ausgetauscht, fügte Baumgartner hinzu.

 

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