Markgräfler Bürgerblatt

Buchpremiere bei Beidek – „Markgräfler Flair“ – Vom Lebensgefühl einer Landschaft

Präsentieren stolz „ihr“ Buch über das Markgräflerland und dessen Flair: Peter Kirsch, Ingrid Mathis, Antonia schulze-Hackenesch, Klaus Finke und Irimbert Kastl (v.l.). Fotos: Philipp

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Müllheim. Dass Buchhandlungen Bücher verkaufen, das kennt man. Dass Buchhandlungen Bücher produzieren ist ungewöhnlich. Aber jüngst in Müllheim, Weil am Rhein und Bad Krozingen passiert: die dortigen Buchhandlungen bringen einen Bildband über das Markgräflerland auf den Markt.
Ein Buch über das Markgräflerland, das mit schönen Bildern und kurzen Texten die Vorzüge dieses Landstrichs wirkungsvoll in Szene setzt? Bislang Fehlanzeige. Diese „echte Marktlücke“ haben nun die drei Buchhandlungen Müller in Weil am Rhein, Beidek in Müllheim und Pfister in Bad Krozingen auf eigene Initiative geschlossen: Nach den Vorgaben ihrer Inhaber Irimbert Kastl (Müller), Antonia Schulze-Hackenesch und Peter Kirsch (Beidek) sowie Klaus Finke (Pfister) legte das Merzhauser Grafikdesign-Unternehmen Mathis nun einen 87-seitigen Bildband vor mit dem Titel „Markgräfler flair“. Die Fotos stammen hauptsächlich von Ingrid und Corinna Mathis, die Texte steuerte der Freiburger Historiker Günther Klugermann bei, ins Englische übersetzt haben sie Sue Unwin-Späth und Johanna Späth.
„Immer wieder haben uns Kunden nach einem solchen auch gefragt, das man auch verschenken kann“, berichtet Peter Kirsch von der Müllheimer Buchhandlung Beidek, wo der neue Titel vorgestellt wurde. Die komplette Auflage von 2000 Exemplaren haben die drei Buchhandlungen unter sich aufgeteilt. Anderthalb Jahre hat es gebraucht, bis das Buch fertig war, die Bilder führen durch die Jahreszeiten, vom Winterzauber auf dem Freiburger Rathausplatz über die Blütenträume des Eggenertals und die sommerlichen Impressionen der malerischen Landschaft und Dorfidyllen bis zu den Herbststimmungen mit den bunt gefärbten Rebbergen. Man reist beim Blättern von Freiburg übers Hexental nach Süden, macht bei Müllheim einen kleinen Abstecher zum Blauen und das Wiesental. Dann geht es weiter von Schliengen über das Eggenertal nach Kandern und Schopfheim. Der letzte Teil gilt der Südwestecke bis nach Grenzach sowie den beiden Städten Weil am Rhein und Lörrach.
„Wir haben uns lange überlegt, welchen Titel das Buch bekommen sollte“, berichtet Ingrid Mathis. Beim Besuch einer Sonderausstellung im Markgräfler Museum Müllheim habe sie festgestellt, dass „Markgräflerland“ nicht nur ein historischer Begriff ist, sondern auch etwas mit dem Identitätsgefühl der Menschen zu tun hat. Das Buch soll etwas von dem Lebensgefühl vermitteln, das diese Landschaft hervorbringt.

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