Breisach Aktuell

Breisacher Märchenland im Rathaus

Bürgermeister Oliver Rein im Bürgersaal vor eher ungewohnten Zuhörern

Märchenstunde mit Bürgermeister Oliver Rein

Märchenland, das Deutsche Zentrum für Märchenkultur, gastierte in Breisach mit seiner diesjährigen Auftaktveranstaltung.  Märchenland bewahrt das Märchen als Weltkulturerbe und bietet jedes Jahr über 1500 Veranstaltungen.
Alleine 70 Veranstaltungen entfallen auf das Elsass und Baden-Württemberg. Märchenland bewegt Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Medien. So war es nun Bürgermeister Oliver Rein, der sich in Breisach der Märchen annahm und einer Grundschulklasse aus Breisach-Gündlingen Märchen vorlas. Die 17 Kinder der 4. Klasse in Begleitung der Klassenlehrerin Ruth Aniol kamen in den Genuss, drei Märchen aus dem Mund von Bürgermeister Oliver Rein zu hören. Anschließend konnten die Schülerinnen und Schüler ihre Fragen dazu und auch Allgemeinfragen an den Bürgermeister stellen. Unter dem Motto „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“ eröffnete damit Märchenland das 2. Deutsch-Französische Märchenfestival in Breisach. Aus der Reihe „Politiker erzählen Märchen“ erfuhren die Kinder ihre „Märwertstunde“. Dazu können die Kinder die vorlesenden Politiker beidseits des Rheins zu Inhalten befragen. Oliver Rein las drei Märchen vor, darunter das elsässische Märchen „Die verwünschte Mühle“ und die Märchen der Gebrüder Grimm „Hans im Glück“ sowie „Sterntaler“. Die notwendige Aufmerksamkeit war ihm garantiert, die Kinder durften im Ratssaal auf Kissen des Märchlandes sitzen und lauschten direkt vor dem Bürgermeister seinen Worten. Märchenland versteht sich eben als Institution für das traditionsgebundene und literarische Genre der Märchen, Sagen und Geschichten. Wie  dann die Politiker die Kinderherzen erreichen, liegt an ihrem persönlichen Talent. Oliver Rein machte es sichtlich Spass, ein wenig Abwechslung vom politischen Alltag mit Kindern zu haben. Die Stunde diente der verantwortungsvollen pädagogischen Profilschärfung in Sachen Kreativität, Ethische Werte und Gemeinschaft für die Kinder. Im Nachhinein zielte eine Frage eines Kindes daraufhin ab, wie der Arbeitsalltag eines Bürgermeisters abläuft. Und der Bürgeremeister berichtete den Kindern von einem voll gespickten Arbeitstag  mit anspruchsvollen Terminen bis in die Nacht hinein. Ob er schon in Berlin gewesen sei, wollte auch ein Kind wissen. Die B 31a ließ dahingehnd von den Berlinbesuchen grüßen und wurde damit auch Teil der Märchenstunde. Bevor es ein Präsent an die Kinder gab, wurden noch etliche Fragen gestellt. Darunter auch die Frage, ob der Bürgermeister auch einmal frei habe. Der Horizont der Kinder wurde dahingehend erweitert, dass  auch Bürgermeister einen Urlaubsanspruch haben.

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