Markgräfler Bürgerblatt

Bilanz 2017 Sparkasse Freiburg – Nördlicher Breisgau

Gutes Kundengeschäft, verbesserte Kostenstruktur

Freiburg. Mit einer Bilanzsumme von erstmals über 6 Mrd. Euro schließt die Sparkasse Freiburg Nördlicher Breisgau das Geschäftsjahr 2017. Das betreute Kundenvolumen stieg auf über 11 Mrd. Euro (plus 4,5 Prozent), es wurden über 1 Mrd. Euro neue Kredite zugesagt.

Die Kundeneinlagen wuchsen um 3,4 Prozent, der Wertpapierumsatz der Kunden erhöhte sich um 38,2 Prozent: In Zeiten von Niedrig- und Nullzinsen gewinnen Wertpapieranlagen immer mehr an Bedeutung. Der Bestand an Kundenwertpapieren erhöhte sich um 5,7 Prozent bzw. 101 Mio. Euro auf 1.860 Mio. Euro (VJ: 1.759 Mio. Euro). Der Umsatz bei den Investmentfonds wuchs sogar um 63,1% auf insgesamt 434 Mio. Euro.

Die Summe der Erträge in Höhe von 165 (VJ: 165) Mio. Euro setzt sich aus dem Zinsüberschuss (113 Mio. Euro) und dem Provisionsergebnis inkl. sonstiger Erträge (52 Mio. Euro) zusammen. Der Zinsüberschuss, die Haupteinnahmequelle der Sparkasse, und der Provisionsüberschuss konnten somit im Geschäftsjahr 2017 konstant gehalten werden. Die weiterhin negativen Auswirkungen der Niedrigzinspolitik auf den Zinsüberschuss wurden dabei im Wesentlichen durch das erfolgreiche Kreditneugeschäft kompensiert.

Die gesamten Verwaltungsaufwendungen (Personal- und Sachaufwand) reduzierten sich um 4 Mio. Euro auf insgesamt 98 Mio. Euro. Sowohl der Personal- als auch der Sachaufwand konnte jeweils um 2 Mio. Euro auf 64 bzw. 34 Mio. Euro verringert werden. Zum Jahresende 2017 waren insgesamt 1.103 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (VJ: 1.174) bei der Sparkasse beschäftigt, darunter 50 Auszubildende. Die Sparkasse plant derzeit keine weiteren Filialschließungen, will diese aber für die zukunft auch nicht ausschließen.

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