Markgräfler Bürgerblatt

Badenova investiert in Neuenburg: Stromnetz auf „zwei sicheren Standbeinen“

(v.l.): Matthias Martin (Assetmanagement Strom), Bürgermeister Joachim Schuster, Badenova-Vorstand Mathias Nikolay sowie Volker Geis, Geschäftsführer bnNETZE im Schalthaus Sandroggenstraße, das jüngst im Beisein der Anwohner besichtigt und offiziell seiner Bestimmung übergeben wurde. Foto: Badenova

Neuenburg. Die umfangreichen Investitionen ins Stromnetz von Neuenburg am Rhein sind nahezu abgeschlossen. Das verkündete Badenova-Vorstand Mathias Nikolay: „Die Stadt steht stromtechnisch auf zwei sicheren Beinen“, so der Badenova-Vorstand an die Adresse von Bürgermeister Joachim Schuster sowie aller Bürger von Neuenburg.
„Innerhalb der vergangenen zwei Jahre haben wir bzw. unsere Tochter bnNETZE GmbH rund drei Mio. Euro ins Stromnetz von Neuenburg investiert“, bilanzierte Mathias Nikolay. Die Erweiterungs- und Sanierungsmaßnahmen sollen im Frühjahr 2016 gänzlich abgeschlossen sein. Ziel ist eine zukunftsfähige, sichere Stromversorgung, die dem Bevölkerungswachstum der vergangenen Jahrzehnte Rechnung trägt. Nikolay sprach davon, dass die Innenstadt stromtechnisch auf „zwei sicheren Beinen steht“.
Neben der bislang einzigen 20-kV-Leitung, die die Innenstadt versorgt, verlegte bnNETZE eine zweite leistungsfähige Einspeiseleitung vom Umspannwerk (UW) Müllheim bis zum Schalthaus Sandroggenstraße mit zirka 2.950 Meter – ebenso zwei zusätzliche Leitungen zwischen dem Schalthaus Sandroggen und dem Schalthaus Freudenberg zur besseren Lastverteilung und Erhöhung der Versorgungssicherheit insbesondere der Industriekunden. „Insgesamt hat bnETZE seit der Übernahme der Stromversorgung vor rund vier Jahren 7.000 Meter Stromleitung neu verlegt“, erklärte Volker Geis, Geschäftsführer von bnNETZE.
Bürgermeister Joachim Schuster: „Die Badenova als Umwelt- und Energiedienstleister hat sich als der verlässliche Partner bei vielen kommunalen Projekten für die Stadt gezeigt. Die enge Zusammenarbeit ist beispielhaft und eine Bestätigung für die Entscheidung, sich frühzeitig als Kommanditist und stiller Gesellschafter bei der Badenova zu beteiligen.“ Zum 1. Januar 2012 übernahm die Badenova-Tochter bnNETZE die Verantwortung für das rund 61 km lange Stromnetz von Neuenburg; die Stadt ist als Gesellschafter an Badenova beteiligt.

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