Markgräfler Bürgerblatt

Bad Krozingen wehrt sich gegen Landespläne

Regioexpress

Bürgermeister Volker Kieber. Foto: Stadt Bad Krozingen

Bürgermeister Volker Kieber. Foto: Stadt Bad Krozingen

Bad Krozingen. Mit Verwunderung reagiert die Stadtverwaltung Bad Krozingen auf Pläne des Landesverkehrsministeriums für den künftigen Regionalverkehr auf der Rheintalbahnstrecke. Diese sehen vor, dass künftig neben einer S-Bahn, die an allen Stationen hält, zwischen Freiburg und Basel ein stündlich fahrender Regionalzug eingesetzt wird, der nur ausschließlich in Müllheim und Weil am Rhein hält.
„Eilzüge nicht mehr in Heitersheim und in einem Mittelzentrum wie Bad Krozingen halten zu lassen widerspricht dem Ziel des Landes, alle Nahverkehrsangebote entsprechend der Nachfrage auszugestalten“, betont Bürgermeister Volker Kieber und weist darauf hin, dass die Beibehaltung der Anbindung an den Regionalzug ein zentraler Standortfaktor der stetig wachsenden Stadt Bad Krozingen sei. Tatsächlich haben sich Familien bei ihrer Entscheidungen für Bad Krozingen als Wohnort ebenso darauf verlassen wie Gewerbebetriebe, die sich bewusst für einen Wirtschaftsstandort mit einer verkehrstechnisch optimalen Lage an der Nord-Süd Achse Freiburg-Basel entschieden haben.
Bürgermeister Volker Kieber fordert ebenso wie der Zweckverband Regio-Nahverkehr Freiburg (ZRF) unter Führung des Verbandsvorsitzenden Oberbürgermeister Dieter Salomon, zusätzliche Halts in Bad Krozingen und Heitersheim. Vor dem Hintergrund, dass die vorgelegte Planung den Zusagen des Ministeriums, zuletzt vom 24. Oktober, widerspricht, begrüßt es die Stadt Bad Krozingen, dass sich die Verbandsversammlung des ZRF einstimmig gegen die neue Grobkonzeption ausgesprochen hat. Sehr dankbar zeigt sich Bürgermeister Volker Kieber auch für das Engagement von Landespolitikern.

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