Breisach Aktuell

„…auch Vereine vor Ort nicht vergessen!“

v.l. Roman Siebenhaar, Klaus Kirsch, Dirk Monath, Birgit Ehrhard, Barbara Böhm und Thomas Hagnberger.

Runder Tisch spendet an soziale Projekte

Thomas Hagnberger als Vorsitzender und Barbara Böhm als Geschäftsführerin Runder Tisch für Mitmenschlichkeit sowie Roman Siebenhaar Vorsitzender vom Förderverein überreichten Spenden an vier Vereine für soziale Projekte.

Birgit Ehrhard vom Verein SOS werdende Mütter konnte 500 Euro in Empfang nehmen. Der Verein hilft allen werdenden Müttern und Familien in Not. Es wird eine Begleitung vor, während und nach der Geburt angeboten und in vertrauensvollen Gesprächen wird gemeinsam nach Wegen und Lösungen gesucht. Es gibt auch eine Kleiderstube, wo Schwangerschaftskleidung sowie Baby- und Kinderartikel erstanden werden kann. Die Standorte sind Neuenburg, Norsingen und Breisach.

Die Albert-Schule als sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum wird beim Projekt „schaffe lerne“ mit 800 Euro unterstützt. Klaus Kirsch stellte das Projekt kurz vor, bei dem für Schüler und Schülerinnen ab der Klassenstufe 7 mit Begleitung der Klassenlehrer Ausbildungschancen durch eine bessere Vorbereitung erhöht werden sollen. Diese praxisbezogenen Praktika werden einmal pro Schuljahr angeboten und erstrecken sich auf Berufsfelder wie zum Beispiel Bäckerei, Konditorei, Küche, Restaurant, Friseur, Metall, Holz, Kinderpflege. Ziele sind Schulung von Eigen- und Fremdverantwortung, Erfahren von Selbstbewusstsein, Schulung kommunikativer Kompetenz, Erfahren von Verhalten in offenen Situationen, Erlangen von Handlungskompetenz, Konfliktfähigkeit und das Erlernen von konkreten Arbeitsprozessen.

Das JUZE Ihringen bekommt 1000 Euro für gemeinsame Kochprojekte. Seit Jahren sorgt der Jugendförderverein Ihringen Wasenweiler dafür, dass die Jugendlichen während der offenen Tür die Möglichkeit haben, sich nach Lust und Laune in der eigenen Küche ausprobieren können und das sehr kostengünstig. So wird im Moment fast täglich gekocht, gebacken und gemeinsam gegessen. Der Jugendförder-Verein fördert diese Aktion mit rund 100 Euro pro Monat.

Die Staufener Tafel wird mit 500 Euro unterstützt. Nicht alle Menschen haben ihr tägliches Brot und dennoch gibt es Lebensmittel im Überfluss. Die Staufener Tafel mit dem Vorsitzenden Dirk Monath setzt sich für einen Ausgleich ein. Sie arbeitet mit ehrenamtlichen Helfern und geförderten Mitarbeitern. Das Ziel der Tafel ist es, qualitativ einwandfreien Nahrungsmittel, die im Wirtschaftsprozess nicht mehr verwendet werden, aber nach den gesetzlichen Bestimmungen noch verwertbar sind, an Bedürftige zu verteilen. Sie will Menschen helfen, eine schwierige Zeit zu überbrücken und versucht dadurch Motivation für die Zukunft zu geben.

 

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