Markgräfler Bürgerblatt

Archäologen finden gut erhaltenes Skelett

Kein Velociraptor und auch kein T.Rex – eine simple Kuh fanden Archäologen bei Grabungen im Bad Krozinger neubaugebiet „Kurgarten II“. Foto: PB

Dino oder nicht?

Bad Krozingen. Bei den archäologischen Voruntersuchungen für das künftige Baugebiet „Kurgarten II“ am westlichen Stadtrand in Bad Krozingen sind Forscher der baden-württembergischen Landesdenkmalpflege in den vergangenen Wochen auf ein großes, gut erhaltenes Tierskelett gestoßen.
Der Fund ereignete sich unweit einer archäologischen Fundstelle, die in den vergangenen Jahren entdeckt und als römischer Bauernhof am Rande des Bad Krozinger Kurparks für Schlagzeilen gesorgt hat.
Ob dort auch einst das skelettierte Tier daheim war, das nun gefunden wurde, bleibt indes offen. Immerhin: Es handelt sich, so die Auskunft der Pressestelle des zuständigen Regierungspräsidiums in Stuttgart (RPS), nicht etwa um einen Dino aus grauer Vorzeit, sondern um eine „modern verlochte Kuh“, so die Fachsprache. Gemeint ist damit ein Tier, das auf der Weide verendet ist und dort verscharrt wurde. Früher, so Pressesprecherin Nadine Hilber vom RPS, sei das durchaus üblich gewesen. Wann genau die Kuh gelebt habe, könne man allerdings nicht genau sagen. Das Skelett habe man dokumentiert und anschließend geborgen. Man hinterlasse schließlich „keine Leichen im Keller, selbst wenn es Rindviecher waren“, so Hilber. (MBB)

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