Markgräfler Bürgerblatt

Arbeitsziel: Wiederaufstieg in die Bundesliga

55.000 Zuschauer fiebern in der ausverkauften HDI-Arena in Hannover dem Spiel Hannover 96 gegen den SC Freiburg entgegen. Eine gewaltige Kulisse. Bild: rs

Hannover/Freiburg. 55.000 Fußballbegeisterte, davon mehr als 3.000 Sportclub-Fans, repräsentierten auf beiden Seiten das fast zu sichere Gefühl, dass SC und Hannover den Klassenerhalt schaffen würden. Warum auch nicht: auf Grund des respektablen Vorsprungs in der Tordifferenz reichte ja ein Unentschieden gegen Hannover.
Doch die 96er gingen mit 1:0 in Führung, dann das SC-Eigentor durch Pavel Krmas zum 0:2, da konnte auch Nils Petersen, in der 68. Minute für Felix Klaus eingewechselt, nichts mehr retten. In der 90 Minute gelang im zwar noch der Anschlusstreffer – aber dann war Schluss! Abstieg! Wer nun Häme seitens der 96er-Fans erwartete, wurde eines Besseren belehrt viele 96er versuchten Trost zu spenden „Es hätte auch uns treffen können! – So ist eben Fußball!“ Seit 1993 der vierte Abstieg in die 2. Liga, 2015 sicher der unnötigste!
Seit Pfingstsonntag, 25. Mai, wird beim SC Freiburg am Wiederaufstieg gearbeitet. Noch ist vieles offen, wer wohin und ob überhaupt. Christian Streich bleibt Chef-Trainer beim Sportclub; die Planung für das neue Stadion im Wolfswinkel geht unverändert weiter, hat nichts damit zu tun, in welcher Klasse der SC spielt.
Wichtig ist auch, dass sich möglichst viele auch in Liga 2 zum SC bekennen. Der Dauerkarten-Verkauf beginnt am 19. Juni, das Optionsrecht auf den Stammplatz endet am 27. Juni. Die zukünftige SC-Mannschaft, egal in welcher Zusammensetzung, braucht gerade für die Saison 2015/16 die anfeuernde Unterstützung von den Rängen, denn auch in der 2. Bundesliga wird harter Profi-Fußball gespielt. (rs)

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