Markgräfler Bürgerblatt

AOK Südlicher Oberrhein: Verahs werden nun mobil

Foto: privat

Müllheim. Das Hausarztmodell von AOK, der Hausärzteverband und der Ärztevereinigung Medi ist die erste Vereinbarung, in der der Einsatz von Versorgungsassistentinnen in der Hausarztpraxis (kurz Verah) zur besseren Versorgung chronisch kranker Menschen eigenständig vergütet wird.
Verahs können den Hausarzt durch die Übernahme von Routine-Hausbesuchen deutlich entlasten. Mit einem Verahmobil können Hausärzte nun dafür sorgen, dass ihre Assistentinnen mobil sind und die Hausbesuche übernehmen können. Diese Autos können von den Hausärzten im AOK-Hausarztvertrag zu Sonderkonditionen geleast werden. Auch die Praxis am Schillerplatz wird künftig seine Versorgungsassistentinnen mit einem Verahmobil zu Hausbesuchen schicken. „Die Versorgung einer steigenden Zahl von Patienten mit mehreren chronischen Krankheiten wird immer anspruchsvoller – auch vor dem Hintergrund, dass auf immer mehr Patienten immer weniger Hausärzte kommen“, erklären die Hausärzte Irene Preis und Bernd Gugel. „Deshalb ist die Unterstützung durch eine qualifizierte Versorgungsassistentin sehr wichtig. Sie sorgen für eine deutliche Entlastung“.
Mittlerweile sind in Baden-Württemberg schon 380 dieser Verahmobile unterwegs. Ziel ist es, dadurch mehr Hausbesuche zu ermöglichen. „In den nächsten Jahren will die AOK und ihre Arztpartner 1.000 solcher Fahrzeuge in Baden-Württemberg auf die Straße bringen“, ergänzt Heiner Engler vom Arztpartnerservice der AOK.

Teilen Sie jetzt diesen Beitrag! Unsere Sharing-Buttons stehen im Einklang mit dem deutschen Datenschutzrecht.

Das könnte Dich auch interessieren …