Markgräfler Bürgerblatt

Andre Länder, andre Sitten – Verkehrsfalle Kreisverkehr

Aufpassen – in anderen Ländern gelten andere Regeln beim Kreisverkehr. Foto: paw

Müllheim. Vor Jahren war der Kreisverkehr in Deutschland eine Rarität. Jetzt kommt kein Autofahrer mehr daran vorbei. Europaweit hat sich diese Art der Verkehrsführung seit langem bewährt. Doch nicht überall gelten dieselben Regeln.
In Deutschland gilt: Die Fahrzeuge im Kreisverkehr haben Vorfahrt. Wer rein will, darf nicht blinken, wer ausfährt, muss blinken. Die Autofahrer haben sich längst daran gewöhnt. Doch was in Deutschland gilt, muss nicht zwangsläufig in anderen Ländern gelten. Wer in der Schweiz, in Portugal, Polen oder Spanien unterwegs ist, muss sich nicht umstellen.

 
In Frankreich haben jedoch beispielsweise einfahrende Fahrzeuge Vorfahrt. Somit gilt im Kreisverkehr rechts vor links. Oft wird diese Regelung durch eine andere Beschilderung („Vous n’avez pas la priorité“ – Sie haben keine Vorfahrt) aufgehoben und der Kreisverkehr hat Vorrang.

 
In Italien gilt, sofern nicht anders beschildert, immer rechts vor links – was allerdings von Einheimischen nur fakultativ beachtet wird. Gern wird per Hupe die Vorfahrt beansprucht. Auch in Österreich gilt im Kreisel rechts vor links. Geblinkt wird beim Ausfahren.
In Großbritannien fädelt man sich links in den Kreisel ein. Fahrzeuge, die sich darin befinden, haben Vorfahrt, wenn sie nicht durch Schilder aufgehoben ist. (MBB/BGV)

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