Markgräfler Bürgerblatt

Adventstage in Müllheim

Ziehen an einem Strang für den Erfolg der neuen Müllheimer Adventsaktionen: Bürgermeisterin Astrid Siemes-Knoblich, der Gewerbeverein und der Betreiber der Eisbahn. Foto: spk

Vorweihnachtliches Event

Müllheim. Die Adventszeit soll nach der Vorstellung von Bürgermeisterin Astrid Siemes-Knoblich zu einem „Alleinstellungsmerkmal der Stadt“ werden: Statt einem gibt es nun vier „Lange Adventssamstage“, zwar fällt der traditionelle Weihnachtsmarkt auf dem „Lindle“ dieses Jahr aus, doch gibt es am 13. Dezember eine Ersatzveranstaltung rund um die Martinskirche. Und ab dem 27. November können geübte wie ungeübte Eisläufer ihre Runden auf der erstmals installierten Eisbahn am Markgräfler Platz ziehen.
Dass der Gewerbeverein Müllheim 2014 mit tollen Aktionen an vier „Langen Adventssamstagen“ Besucher von 9 bis 16 Uhr in die Geschäfte der Innenstadt lockt, hat seine Ursache im „Weihnachtliche Eiszauber – Müllheim 2014“. So lautet die offizielle Bezeichnung für alles, was rund um die gut 300m² große Eisbahn bis 28. Dezember passieren wird.
Natürlich darf auch das alljährliche Schmücken der in der Wilhelmstraße aufgestellten Weihnachtsbäume in diesem Jahr nicht fehlen. Am 28. November werden Gruppen der Müllheimer Kindergärten die Bäume mit selbstgebasteltem Weihnachtsschmuck dekorieren. Der Gewerbeverein Müllheim unterstützt diese Aktion wieder mit einem Teilnahmebonus für die Kindergartengruppen.
150 Tannenbäume verwandeln neben den Buden, die der städtische Bauhof zur Verfügung stellt, den Markgräfler Platz in eine Weihnachtslandschaft, die von mehreren 100m langen Lichterketten malerisch erhellt wird. 200 Paar Schlittschuhe stehen zur Verfügung, zwei Eismeister halten nicht nur die Eisfläche in Ordnung, sondern sorgen auch für die Sicherheit. Und wer sich auf dem Eis verausgabt hat, kann sich bei Glühwein, Würstchen, Waffeln oder Flammkuchen und vielem anderen mehr stärken. Neben den Verkaufsbuden gibt es auch eine Vereinsbude, wo diese sich präsentieren können; die ist allerdings praktisch schon durchgehend bis zum letzten Veranstaltungstag belegt.
Das Kälteaggregat ist leise, die Bahn schließt ihre Pforten zu akzeptablen Zeiten, die täglich auf der Rundbogen-Bühne stattfindenden Konzerte und Shows enden ebenfalls nicht zu später Stunde: alles spricht für eine auch in dieser Hinsicht gelungene vorweihnachtliche Zeit.
„Wir wollen Menschen in die Stadt ziehen“, sagt Astrid Siemes-Knoblich, „die dort einkaufen und ein Adventserlebnis haben!“ Mit 48.000 Euro „Anschubfinanzierung“ und viel Hilfe von Städtischer Seite sowie knapp 24.000 Euro durch Freunde und Sponsoren wird diese Adventsaktion  finanziert. Klar sei, so Siemes-Knoblich, dass diese städtische Zuschusssumme in den kommenden Jahren sinken müsse. So kann man dem „Eiszauber“ nur Erfolg wünschen – denn nur dann wird er erhalten bleiben und auch ausgebaut werden können. (siehe auch S.x/x)MBB

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