Markgräfler Bürgerblatt

ADAC rät

Vorsicht beim Christbaumtransport

Clemens Bieniger. Foto: ADAC

Clemens Bieniger. Foto: ADAC

Freiburg. „Alle Jahre wieder…“ werden Christbäume verkauft. Der Heimtransport mit dem Auto kann aber zum Problem werden. Crashversuche des ADAC zeigen: Ohne Spanngurte, die richtig verzurrt sind, geht es nicht.
„Gummiriemen, Schnüre oder Expander sind für die Fixierung des Christbaums auf dem Autodach ungeeignet!“, berichtet Clemens Bieniger. Der Vorsitzende des ADAC Südbaden beschreibt einen Crashversuch, bei dem ein Baum mit Expandern befestigt wurde: „Beim Aufprall des Autos mit 50 km/h flog der 32 Kilo schwere Weihnachtsbaum über die Motorhaube des Fahrzeugs.“ Bei einem Unfall wäre er zur Gefahr für andere Autos und Fußgänger geworden.
Im zweiten Crashversuch wurde der Baum dann mit handelsüblichen Spanngurten fixiert: Diesmal blieb der Baum da, wo er hingehört – auf dem Autodach. Verkehrsexperte Carl Heinz Schneider: „Das abgesägte Ende des Stamms nach vorne, die Baumspitze nach hinten.“ So kann der Fahrtwind die Äste nicht beschädigen. Ragt der Baum mehr als einen Meter über das Heck des Autos hinaus, muss er mit einer roten Fahne gekennzeichnet werden, sonst werden 25 Euro Strafe fällig. Ist die Ladung nicht ordnungsgemäß gesichert, drohen 60 Euro Bußgeld und ein Punkt.

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