Markgräfler Bürgerblatt

8. DLRG-24-Stunden-Schwimmen

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    Ein Kilometer Schwimmen entspricht 40 Bahnen im Neuenburger Hallenbad. Da kommt man als Schwimmer beim Zählen schnell durcheinander. Beim 24-Stunden-Schwimmen übernahmen dies die fleißigen Bahnenzähler am Beckenrand. Fotos: DLRG/Anlicker
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Bis in die Bretagne geschwommen

Neuenburg am Rhein. Luftlinie rund 716 km von Neuenburg entfernt liegt die Stadt Saint-Malo in der Bretange. Knapp zwei km mehr haben die 171 Teilnehmer beim 24-Stunden-Schwimmen der Schwimmgemeinschaft Badenweiler-Müllheim-Neuenburg und der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) Ortsgruppe Müllheim-Neuenburg
im Hallenbad zurückgelegt.
Die längste Strecke legte dabei Samuel Seifert mit 35 km zurück, gefolgt von Norbert Zimmermann mit 26 km, Lars Kellermann mit 24,2 km und Lennart Riedel mit 24 km. Bei den Frauen schwamm Regina Buchert-Jung mit 18 km die längste Strecke vor Patricia Gütle mit 13,1 km und Caroline Schulte Oestrich mit 11,4 km.
Den Wettbewerb für die Mannschaft mit der längsten Strecke machten auch in diesem Jahr die beiden Veranstalter unter sich aus. Der Pokal ging an die Schwimmgemeinschaft Badenweiler-Müllheim-Neuenburg mit 277,95 km. Zweite wurde die DLRG-Ortsgruppe Müllheim-Neuenburg mit 217,35 km vor dem SSV Breisach mit knapp 53 Kilometern.
Trotz der enormen sportlichen Leistung ist das 24-Stunden-Schwimmen eine Veranstaltung für Jedermann. So gab es neben der Mannschafts- auch eine Familienwertung. Diese gewann die Familie Buchert-Jung/Riedel aus Buggingen mit einer Gesamtstrecke von 54 km. Mit 77 Jahren war Gisela Cassier die älteste Teilnehmerin, die emsig ihre Runden im Hallenbad drehte. Lenia Seifert war mit vier Jahren die jüngste Schwimmerin im Starterfeld.
Damit das Becken in den Nachtstunden ebenfalls gefüllt ist, gab es mit dem Spukstunden-Pokal, Schlafmützen-Cup und dem Good-Morning-Cup jeweils drei Sonderwertungen die ausgetragen wurden. Bei den Damen gewann Caroline Schulte Oestrich alle drei Sonderwertungen, bei den Herren ging der Spukstunden-Pokal an Samuel Seifert und der Schlafmützen- sowie
Good-Morning-Cup an Lars Kellermann.
Nach 24 Stunden im Hallenbad waren die Helfer und die nächtlichen Schwimmer am Sonntagmorgen ziemlich geplättet. Trotzdem freuen sie sich über die Facebook-Kommentare wie: „Es hat wieder super viel Spaß gemacht. Wiederholung ist erwünscht.“ (DLRG)
Info: weitere Bilder auf der Homepage des Markgräfler Bürgerblattes

 

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