Stadtanzeiger Breisach

58 Preisträger*innen

Die Landespreisträger*innen und die Nominierten für den Bundespreis mit ihren Urkunden und Preisen, verliehen vom Breisacher Bürgermeister Oliver Rein. Bild: Jürgen Wehr
  1. Europäischer Wettbewerb – 58 Preisträger*innen der Hugo-Höfler-Realschule Breisach werden in Breisgauhalle geehrt.

Rund 75.000 Schüler und Schülerinnen, also 5.000 mehr als im Vorjahr, nahmen am 67. Europäischen Wettbewerb „EUnited – Europa verbindet“  teil und setzten ihre Ideen zum Thema auf viele mögliche Arten kreativ um. Die Hugo-Höfler Realschule Breisach stellte dieses Jahr 69 Preisträger und Preisträgerinnen, von denen 58 Schülerinnen und Schüler einen Ortspreis, 11 einen Landespreis und von diesen sechs Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Nominierung für den Bundespreis erhielten. Die betreuenden Lehrkräfte, die ihre Schülerinnen und Schülern anleiteten und berieten, waren Andrea Faller, Volker Hammeran, Katja Langenbacher, Sonja Klenk, Eva Schwärzle, Diana Vogel, und Aurelia Peulier.

Gemäß dem Motto des Wettbewerbes „EUnited – Europa verbindet“ sprach der  Bürgermeister der Europastadt Breisach, Oliver Rein über die Zeit der Grenzkontrollen zwischen den europäischen Staaten, an denen er damals bei jeder Überquerung ein mulmiges Gefühl bekommen hatte. Kinder und Jugendliche von heute könnten sich das – abgesehen von der besonderen Situation in der Coronazeit –  nicht mehr vorstellen, wie auch dass bei jedem Urlaub im europäischen Ausland Geld umgetauscht werden musste. Deutsche und Franzosen sollten jetzt in der Krise, wie es unter Nachbarn üblich ist, einander helfen und unterstützen. Die Raumschaft mitsamt der badischen und elsässischen Gemeinden sei ein zusammenhängender, eng verzahnter Wirtschaftsraum, der nach den Einschnitten wegen Corona durch Impulse der innovativen Wirtschaft wieder belebt werden müsse.

Die Leiterin der Fachschaft Kunst, Sonja Klenk knüpfte ebenfalls an die Coronakrise an und machte deutlich, welch wichtige Rolle Kreativität in dieser schwierigen Zeit spiele, was die in der Zeit des Fernunterrichts per Email gesendeten künstlerischen Arbeiten von Schülerinnen und Schülern eindrucksvoll belegten. Auch freue sich Klenk auf den mit dem Schulhausumbau einhergehenden Ausbau der digitalen Arbeitsplätze und Fachräume, um dort Fachinhalte des Bildungsplanes umsetzen zu können, welcher unter anderem die Einbeziehung der „Neuen Medien“ fordere. Auch die Initiatoren des Europäischen Wettbewerbes betrachten dies als ein wichtiges Thema, weshalb das Motto der kommenden Runde 2021 „Digitalisierung in Europa: Digital EU – and YOU?!“ heißt.

Text: Volker Hammeran

 

 

 

 

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