Markgräfler Bürgerblatt

28.05.2016 – 01.05.2016 – Badenweiler Musiktage: Die Klänge der Nacht

GrauSchumacher. Foto: DietmarScholz

Badenweiler. Die vierte Auflage der Badenweiler Musiktage vom 28. April bis 1. Mai – ab diesem Jahr erstmals von der Baden-Württemberg Stiftung gefördert – steht ganz im Zeichen der Klänge der Nacht. Viele Komponisten von der Romantik bis Gegenwart hat die Nacht fasziniert und inspiriert. Die Dunkelheit bot Raum für Träume, Sehnsucht, Leidenschaft, Erotik, Verwirrung oder Ängste.
Dieses spiegelt sich auch im Repertoire der vier Konzertabende wider, das einen breiten Bogen vom Ende des 18. Jahrhunderts bis heute spannt. Neben Werken von Haydn, Chopin und Schumann werden bei den Musiktagen in diesem Frühjahr insbesondere „Tristan und Isolde“ von Richard Wagner sowie weitere bedeutende Kompositionen wie Schönbergs „Verklärte Nacht“, Schoecks „Notturno“ und Crumbs „Music for a summer evening“ erklingen. Auch Stücke mit nächtlichem Charakter wie die Bartók-Sonate für Klaviere und Zemlinskys 2. Streichquartett sowie Werke von Kurtág, Dutilleux und Widmann werden zu hören sein.
Für die Realisierung dieses anspruchsvollen Programms konnte der musikalische Leiter, Klaus Lauer, renommierte Künstler gewinnen, darunter das bekannte Klavierduo GrauSchumacher gemeinsam mit Mitgliedern der Berliner Philharmoniker, das Experimentalstudio des SWR, der vielfach ausgezeichnete Bariton Thomas E. Bauer, das Minguet-Quartett, der ungarische Pianist Dénes Várjon, das tschechische Zemlinsky-Quartett sowie Mitglieder des Prazák-Quartetts.
Alle Konzerte finden im Kurhaus Badenweiler statt und beginnen jeweils um 18 Uhr. Davor gibt es im Annette-Kolb-Saal jeweils um 16.15 Uhr einführende Vorträge von Rainer Peters, lange Jahre Redakteur beim SWR. Der Eintritt für diese Vorträge ist frei. Darüber hinaus sind die Besucher im Anschluss an die Konzerte zu einem Empfang bei einem Glas Wein im Beisein der Künstler eingeladen.

Zemslinsky-Quartett. Foto: Tomás Bican

Zemslinsky-Quartett. Foto: Tomás Bican

Donnerstag, 28. April:

GrauSchumacher, Pianoduo, Mitglieder der Berliner Philharmonie und das Experimentalstudio des SWR:
„Liebestod“ aus Richard Wagners „Tristan und Isolde“, Bearbeitung für zwei Klaviere von Max Reger.
Sonate für zwei Klaviere und Schlagzeug von Béla Bartók
„Music for a summer evening“ von George Crumb

Freitag, 29. April:

Thomas E. Bauer, Bariton, und Minguet-Quartett
„Sonnenaufgang“ von Joseph Haydn für Streichquartett B-Dur, op. 76,4
„Ainsi la nuit“ von Henri Dutilleux
„Notturno op. 47“ von Othmar Schoeck

Samstag, 30. April:

Dénes Várjon, Klavier
„Nocturnes“ (Auswahl) von Frédéric Chopin
„Fantasiestücke“, op.12 von Robert Schumann
„Gaspard de la nuit“ von Maurice Ravel
„Im Freien“ von Béla Bartók
„Elf Humoresken“ von Jörg Widmann

Sonntag, 1. Mai:

Zemlinsky-Quartett und Mitglieder des Prazák-Quartetts
„Aus der Ferne III“, „Arioso“ und „Hommage à Walter Levin 85“ von György Kurtág
Streichquartett Nr. 2 op. 15 von Alexander Zemlinsky
„Verklärte Nacht“ von Arnold Schoenbergs

Tickets: VVK und Abendkasse – Einzelkarten kosten 42 Euro, Schüler und Studenten 18 Euro; Generalabonnement 140 Euro. Im Preis enthalten sind das Programm sowie ein Empfang nach dem Konzert. Bei: www.reservix.de, Tourist-Information Badenweiler, Schlossplatz 2, touristik@badenweiler.de und an der Abendkasse eine Stunde vor Konzertbeginn
Info: www.badenweiler-musiktage.de  sowie www.badenweiler.de.

Thomas E. Bauer. Foto: Marco Borgreve

Thomas E. Bauer. Foto: Marco Borgreve

 

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