Markgräfler Bürgerblatt

2016 besser gelaufen als erwartet

Sparkasse Staufen-Breisach

Der neue Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Staufen-Breisach, Michael Grüninger, und sein Vorstandskollege Georg Selinger konnten bei der Bilanzpressekonferenz von einem ordentlichen Ergebnis des Geschäftsjahres 2016 berichten. Grüninger, der seit Anfang 2017 im Amt ist, beleuchtete zuerst die allgemeine Situation, um dann auf die Bilanz und GuV der Sparkasse einzugehen. Wichtigste Stellgröße ist das Eigenkapital, welches in den letzten zwei Jahren um rund 10 Mio. Euro auf 104,2 Mio. Euro erhöht werden konnte. „Unsere Wachstumsstrategie ist die Eigenkapitalbildung, denn nur so sind weitere Steigerungen im Kreditgeschäft möglich“, so Grüninger. Die Bilanzsumme wurde um 73 Mio. Euro auf 1.279 Mio. Euro erhöht. Dieses Wachstum wurde durch Zuwächse bei Krediten sowie Einlagen um jeweils 39 Mio. Euro getragen. Ein deutlicher Rückgang ist allerdings beim Zinsüberschuss zu spüren, der um rund 2 Mio. Euro auf 18,5 Mio. Euro vermindert wurde. Der Provisionsüberschuss konnte mit 9,4 Mio. Euro stabil, der Bilanzgewinn bei rund 1,9 Mio. Euro gehalten werden. Bei Vorstand Georg Selinger liegt der gesamte Vertrieb gebündelt. Aufgrund des Siedlungsdrucks aus Freiburg und der Tatsache, dass die Raumschaft Zuzugsregion ist, konnten die Wohnbaukredite um rund 19 Mio. Euro auf 337.769 Mio. Euro erhöht werden. Auch die Forderungen, bestehend aus sonstigen Krediten, Wohnungsbau und Kontokorrentkrediten, wurden um rund 8 Mio. Euro auf 318.019 Mio. Euro gesteigert. Michael Grüninger berichtete in seinem Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr von einer entspannten Risikosituation. „Wir wollen der Partner vor Ort sein – und das über alle Kanäle!“ erläuterte Grüninger die Offensiven im Bereich der Digitalisierung. Mittlerweile hat die Sparkasse rund 26.000 Onlinekunden. Die aktuelle Zinsentwicklung macht es unumgänglich, ein „Verwahrentgelt“ in Höhe von 0,4 Prozent für Einlagen zu erheben. Dies gilt ab dem 1. April nur für öffentliche Träger. Später soll für gewerbliche Kunden mit einem Freibetrag von 200.000 Euro diese Gebühr ebenfalls eingeführt werden. (AD)

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