Markgräfler Bürgerblatt

20 Jahre Gewerbepark Breisgau

Buchübergabe: Eschbachs Bürgermeister Harald Kraus überreicht Freiburgs OB Dr. Dieter Salomon das Buch über die Geschichte des Gewerbeparks. Foto: privat

Viel Lob zum Jubiläum

Eschbach. Aus einem Verlust zum Erfolg, so könnte man kurz die Geschichte der Konversion des Nato-Flugplatzes Bremgarten in den Gewerbepark Breisgau beschrieben. Oder noch einfacher: Aus elf Kommunen ist ein Team geworden, das an einem Strang zieht – so erfolgreich, dass das 600ha große Gelände des einstigen Militär-Airports heute erweitert werden muss.
Nach einem Konzert der „Schürzenjäger“ und der regionalen Kult-Band „Morenas – reloaded“ waren dann die Grußworte und programmatischen Reden an der Reihe. Freiburgs Oberbürgermeister Dr. Dieter Salomon hielt dabei die Festrede und feierte den Gewerbepark als „Vorzeigebeispiel dafür, wie ein Verlust kompensiert und zur Erfolgsgeschichte werden kann!“ Der Erfolg des Parkes lässt sich aber nicht nur in der Zahl der geschaffenen 2.000 Arbeitsplätze oder der angesiedelten Gewerbebetriebe messen – er besteht auch darin, dass die elf beteiligten Kommunen (Bad Krozingen, Ballrechten-Dottingen, Eschbach, Freiburg, Hartheim, Heitersheim, Gemeindeverband Müllheim-Badenweiler, Münstertal, Neuenburg und Staufen) sich heute besser kennen und verstehen, es wurde, so Salomon, ein „neues Wir-Gefühl geschaffen“. Man habe verstanden, dass man nur gemeinsam gewinnen könne. Neben der ausgezeichneten Zusammenarbeit auf dienstlicher Ebene von Rathaus zu Rathaus lobte Salomon die engagierte Arbeit der Verbandsdirektoren Norbert Schröder-Klings, Werner Dammert und aktuell Markus Riesterer. Sie alle drei hätten sich voll für den Park eingebracht. Vater des Parks und unermüdlicher Vorkämpfer sei aber Eschbachs Bürgermeister Harald Kraus gewesen, der Verbandsvorsitzende des Parks.
Der arbeite an einer neuen Vision, der des grenzüberschreitenden, binationalen Gewerbeparks: auf dem Gelände des abgeschalteten AKW Fessenheim solle der entwickelt werden – etwas, was sich, wie sich Freiburgs OB ausdrückte, „zu einem großartigen Projekt entwickeln“ könnte. Eine badisch-elsässische Zusammenarbeit demonstrierte praktisch, dass „Europa Sinn macht“.
Harald Kraus, von Verbandsdirektor Markus Riesterer als „Vater des Parks“ bezeichnet – „Der Gewerbepark ist dein Kind!“ –, dankte allen für ihren Einsatz, der sich – auch wenn es nicht immer einfach gewesen sei – doch gelohnt habe. Geschichte und Geschichtchen der Parkhistorie hat Kraus in einem Buch zusammengestellt, dessen erstes Exemplar Der Festredner Salomon überreichte. (MBB)

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