Breisach Aktuell

Das Ortsbild von Achkarren wird sich verändern

von links, Bürgermeister Benjamin Bohn, Gerlinde Rauch vom Gemeindeteam und Ortsvorsteher Michael Kunzelmann, schnitten die große Neujahrsbrezel an.

Neujahrsempfang Vogtsburg-Achkarren

Zum Neujahrsempfang 2016, konnte Ortsvorsteher Michael Kunzelmann, zahlreiche Gäste, unter ihnen Bürgermeister Benjamin Bohn im Rathaussaal begrüßen.

Statistik: Achkarren hatte im vergangenen Jahr, wie im Jahr zuvor 415 Haushalte. Die Einwohnerzahl lag 2015 bei 897 Einwohnern, im Jahr zuvor waren es 889 Einwohner. Sterbefälle 4, Geburten 13, Eheschließungen 2, waren 2015 zu verzeichnen. Der Ortschaftsrat tage 6-mal mit 31 Tagungspunkten. 23-mal wurde im Jahresverlauf ein Fest gefeiert, im Jubiläumsjahr 2014 gab es 29 Feste.Die ersten vier Monate standen ganz im Zeichen der Bürgermeisterwahl, erwähnte der Ortsvorsteher. Man habe im Dorf eifrig gefiebert wer sich alles als Kandidaten für das Amt des Bürgermeisters bewerben würde. Am Ende hatten die Bürger vier Kandidaten zur Auswahl, so Kunzelmann. Mit Bürgermeister Benjamin Bohn als Bürgermeister habe Vogtsburg eine gute Wahl getroffen, er habe sich gut in sein Amt eingelebt – und dieses auf seine Art gut meistert, sagte der Ortsvorsteher. Anfang des Jahres wurde am Weinbaumuseum ein neues Dach, für den Fasswagen vor dem Museumerrichtet errichtet. Konzipiert hat dies der Museumsführer Robert Engist, es wurde von der Schreinerei Rieflin fachgerecht hergestellt. So dass der Ortschaftsrat pünktlich zur Eröffnung des Museum das Dach aufrichten konnte. Zeitgleich ist die Mauer im rückwärtigen Teil des Museums unterfangen worden. Am Schlossberg wurde ein Wegstück mit Rasengittersteinen von den Winzern neu verlegt. Auf dem Friedhof wurden einige neue Umrandungen gesetzt, für Kies und Erdreich wurden neue Boxen errichtet. Leider sei an der Bushaltestelle an der Breisacherstraße die geplante Leuchte noch nicht installiert worden, bedauerte Kunzelmann. Das Hauptthema des Jahres war MELAP Plus aus 3 mach 1. Nach der Vergabe der Arbeiten im Dezember, können nun die Bauarbeiten an diesem Großprojekt beginnen, betonte der Ortsvorsteher der allen freiwilligen Helfer für ihre unentgeltlichen Arbeiten an den verschiedensten Projekten im Dorf und in den Vereinen dankte. Sein besonderer Dank galt Bürgermeister a.D. Gabriel Schweizer. Ausblick: Das Großprojekt Dorfzentrum steht an ganz oberster Stelle und wird im Laufe des Jahres 2016 das Ortsbild Achkarrens wesentlich verändern. Als eine große Herausforderung sieht Kunzelmann die weitere Unterbringung von zugewiesen Flüchtlingen. „Lasst uns gemeinsam das Leben in Achkarren positiv prägen und gestalten, denn ohne euch Achkarrer ist unser Dorf nicht das was es ist“, lobte Michael Kunzelmann die Bürger.

Gerlinde Rauch vom Gemeindeteam, erinnerte an die Wahlen zum Pfarrgemeinderat, die im Frühjahr 2015 zum ersten Mal als unechte Teilortswahl stattfanden. Der katholischen Kirche gehören 599 Christen an, 2 Trauungen, 5 Taufen, 5 Beerdigungen, 5 Erstkommunionen und 2 Kirchenaustritte waren zu verzeichnen. Gerlinde Rauch dankte allen Vereinen, den vielen Personen die sich bei den kirchlichen Feierlichkeiten einbrachten. Bürgermeister Benjamin Bohn informierte über das MALAP-Plus-Projekt aus 3 mach 1, dem Umbau der neuen Schule, eines der größten Baumaßnahmen der Stadt in diesem Jahr. In dem multifunktionalen Gebäude soll der Kindergarten, ein neuer Gemeindesaal und die Ortsverwaltung untergebracht werden. Das Kostenvolumen liege bei ca. 2 Millionen Euro. Die Förderung des Landes beträgt eine knappe Million die den Ausgaben gegenüberstehen, sagte Bohn. Der Bürgermeister wies daraufhin, dass in den Zuschußrichtlienien festgeschrieben sei, dass die Gewerke einem öffentlichen Wettbewerb zu unterstellen sind, was auch geschehen sei. In einer öffentlichen Sitzung habe der Gemeinderat die Aufträge an den jeweils günstigen Anbieter vergeben. Eine willkürliche Vergabe der Aufträge sei nicht möglich, die Gemeinde habe auch keinen Bonus an Einheimische Firmen zu vergeben, wenn der Preisunterschied zwischen den einzelnen Angeboten auch noch so gering sei, sagte der Rathauschef, der auf die aufgekommenen Diskusionen der vergangenen Tage hinwies. Es sei stets ein großes Anliegen der Stadt und von ihm persönlich das das heimische Gewerbe unterstützt wird, dies gehe jedoch nur im Rahmen der rechtlichen Möglichkeit. Der Bürgermeister informierte auch über die angespannte Finanzlage und der Flüchtlinsituation in Vogtsburg. Zum Schluss dankte Bohn den vielen ehrenamtlich Engagierten in den Vereinen, Gruppen den Rettungsdiensten, sowie allen die zum Wohle der Allgemeinheit wirkten.

 

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