Markgräfler Bürgerblatt

11.12.2014 – Darmkrebsprävention und Therapie

Gesundheitsforum im Loretto-Krankenhaus

Freiburg. Darmtumore wachsen langsam und machen sich oft erst spät bemerkbar. In der Bundesrepublik werden jährlich circa 75.000 Neuerkrankungen registriert. Beschwerden treten gewöhnlich erst dann auf, wenn der Krebs sich bereits ausgebreitet hat. Wird Darmkrebs im Anfangsstadium erkannt und behandelt, kann er häufig geheilt werden. In den vergangenen zehn Jahren konnten durch Früherkennungs-Koloskopie bundesweit über 100.000 Darmkrebsfälle verhütet werden.
„Die Vorsorge-Koloskopie kann Darmkrebs verhindern oder in einem frühen Stadium, lange bevor Symptome sichtbar sind, erkennen. Das verbessert die Heilungschancen erheblich“, so Professor Dr. Andreas Ochs , Chefarzt der Klinik für Gastroenterologie am Freiburger Loretto-Krankenhaus. Privatdozent (PD) Dr. Stephan Kersting, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, fügt hinzu: „Die Darmkrebstherapie gestaltet sich für jeden Patienten individuell und hängt von der Größe und Lokalisation des Tumors sowie von der Ausbreitung in andere Organe ab“. Mit der Erfahrung von über 6.000 Endoskopien im Jahr werden dabei nicht nur Erkrankungen erkannt, sondern in vielen Fällen auch durch schmerzlose Eingriffe während einer Darmspiegelung unmittelbar behandelt.
Am 11. Dezember um 18 Uhr besteht die Möglichkeit, sich im Rahmen des RKK Klinikum-Gesundheitsforums „Darmkrebs – Prävention und moderne Therapie“ durch Professor Dr. Andreas Ochs und PD Dr. Stephan Kersting im Freiburger Loretto-Krankenhaus Mercystraße, Saal St. Josef, über Ursachen, erfolgreiche Früherkennung und moderne Therapieverfahren zu informieren. (rs)
Anmeldung: erforderlich unter 0761-70 84 2001 oder Susanne.Schemmer@rkk-klinikum.de –Eintritt frei!

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