Breisach Aktuell

1. Platz für Marius Werz beim „German Kata-Cup“

Der 1. Platz beim German Kata-Cup ist für Marius Werz und seinen Trainer Josef Faller schon was Besonderes. (Bild: Karate Dojo)

Pech bei der Meisterschaft

In Maintal fand ein spezieller Karate-Lehrgang mit Kata-Bundestrainer Efthimios Karamitsos für alle Landes- und Kader Athleten des Deutschen Karate Verbandes statt.
Schüler, Jugend, Junioren und Senioren (Leistungsklasse) waren alle mit Begeisterung dabei. Unter anderem auch das Frauen-Kata Weltmeisterteam. Der Lehrgang am Samstag diente zur Vorbereitung für den am Sonntag stattfindenden German Kata-Cup.
Von den Startern und vom Niveau her, war es vergleichbar wie mit einer richtigen Deutschen Meisterschaft. Anwesend waren auch die amtierenden deutschen Meister. Diese Meisterschaft ist für viele das Highlight des Jahres. Auch für Marius Werz vom Karate-Dojo-Breisach, Jugend Kata Landesmeister (14-15 Jahre), im Landeskader Baden Württemberg und seit Januar 2016 aufgrund seiner hervorragenden Leistungen im Stamm Bundeskader der Jugend, war es ein Highlight. Mit seinem Heimtrainer Josef Faller hatte er sich bestens mit 4x wöchentlichem Training, auf diesen Cup vorbereitet.
Nach 4 Siegen in der Vor- und Zwischenrunde stand er im Pool-Finale gegen den amtierenden Deutschen Jugendmeister Till Sabel aus Niedersachsen. Mit 5:0 Punkten, d.h. alle 5 Kampfrichter entschieden sich für den Breisacher, so dass er der klare Sieger war. Der Bundestrainer war sehr angetan von seiner Leistung.

So war Marius der große Favorit für die Deutschen Jugendmeisterschaften, die vor kurzem in Erfurt ausgetragen wurden. Sein Trainer Josef Faller wusste genau, dass noch nichts gewonnen ist und versuchte seinem jungen Kämpfer den Druck zu nehmen. Dies schien auch gelungen zu sein, denn die ersten beiden Begegnungen entschied er souverän mit 5:0 Punkten für sich. Im 3. Kampf schien auch alles Bestens, bis er unerklärlicherweise aus dem Rhythmus kam, was ihm am Ende den Sieg kostete. Und da sein Gegner die nächste Begegnung verlor, war er raus und hatte somit keine Chance mehr auf eine Medaille.
Natürlich war bei allen die Enttäuschung sehr groß. Doch auch sein Trainer weiß, dass Verlieren genauso dazugehört, wie das Siegen. Jedenfalls kann er stolz auf seine Leistungen sein. Dies bestätigte ihm auch der Bundestrainer, der natürlich weiterhin an ihm festhält.
Auf ein Neues im nächsten Jahr, wo er nochmal bei der Jugend starten wird.
Eine weitere große Meisterschaft, wird es 2016 noch geben, die Deutsche Meisterschaft in der Stilrichtung Shotokan, die er als Schüler schon gewonnen hatte.

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