Markgräfler Bürgerblatt

1. Neujahrsempfang der Stadt Heitersheim: Gelungener Start einer Tradition

Viele Heitersheimer Bürger hatten den Weg in die Malteserhalle zum 1. Städtischen Neujahrsempfang gefunden. Fotos: paw

Bürgermeister Martin Löffler bei seiner Neujahrsansprache.

Heitersheim. Damit dürfte Bürgermeister Martin Löffler eine Tradition begründet haben: Kaum ein Neujahrsempfang ging so informativ, kurzweilig und straff über die Bühne wie jener, die die Malteserstadt dieses Jahr zum ersten Mal ausrichtete. Kompliment daher an alle, die für das Gelingen dieses Abends so erfolgreich zusammengearbeitet haben!
Eröffnet wurde die „Neujahrsempfangspremiere“ vom Musikverein unter Leitung von Rüdiger Müller mit, passend, „Let’s Celebrate“, ein Stück, das ahnen ließ, welche Musikalität dieses Orchester in sich birgt.
Martin Löffler ging auf die „Geschichte“ dieses ersten Empfangs ein und konnte angesichts der wohlgefüllten Malteserhalle zurecht feststellen, dass der Event wohl tatsächlich im Veranstaltungskalender der Stadt gefehlt habe. Neben den vielen Bürgern, die den Weg in die Halle gefunden hatten, belegte dies auch die stattliche Zahl an Ehrengästen aus der näheren wie weiteren Umgebung.
„Wie immer, wenn man was Neues macht, man fängt erst mal ganz konservativ an. Es wird ein klassischer Neujahrsempfang“, versprach Löffler – ohne sein Versprechen zu halten – es wurde ein moderner, munterer, informativer und stellenweise sowohl ernster wie launiger Abend, der keine Sekunde Langeweile aufkommen ließ.

 
Nach der Begrüßung der Ehrengäste beschrieb Löffler kurz die Highlights des abgelaufenen Jahres – das Jubiläum der Städtepartnerschaft zwischen Vandans und Heitersheim, die Eröffnung Vereins- und Jugendhauses sowie der Bürgerentscheid über die Nordumgehung: 71 Prozent der Wahlberechtigten waren zur Urne gegangen, 56,4 Prozent stimmten für den Grunderwerb. So ist zu erwarten, dass die Umgehung – wenn alles gut geht – ab 2018 gebaut wird und, so Löffler, nun nach einer eindeutigen demokratischen Entscheidung auch wieder eine entspannte Atmosphäre eintritt.

 
Dass die Flüchtlingskrise für Heitersheim eine große Aufgabe bedeutete, die aber gemeinschaftlich bestens gelöst werden konnte, betonte Löffler und schloss daran seinen Dank an die vielen Helfer an. Dass der Zustrom vieler fremder Angst mache, sei verständlich, fuhr er fort, doch die Fakten sprächen dafür, dass hier ganz normale Menschen mit den gleichen Eigenschaften und Problemen wie die Einheimischen gekommen seien, so dass keine Ursache zur Hysterie bestehe. Löffler zitierte den Kabarettisten Florian Schröder: „Unter den Flüchtlingen gibt es Vollidioten, Schwerkriminelle, tolle Menschen und arme Schweine! – das verbindet Sie mit uns Deutschen“
Heitersheim wächst, die Gewerbesteuereinnahmen steigen, die Gemeinde ist schuldenfrei, man habe eine engagierte Bürgerschaft und ein blühendes Vereinsleben – man könne also beruhigt in die Zukunft blicken.

Ein Ehrenbecher geht an das sozial engagierte Ehepaar Lore und Dr. Oskar Feuerstein.

Danach überreichte der Bürgermeister dem Ehepaar Lore und Dr. Oskar Feuerstein für ihren „omnipräsenten“ ehrenamtlichen Einsatz vor allem im sozialen Bereich den Ehrenbecher der Stadt. Ein Urgestein der Heitersheimer Fasnet ist Siegfried Guckert, ohne den weder die Fasnet noch das Vereinsleben in der Malteserstadt denkbar ist. Für seine mannigfaltigen Verdienste ehrte ihn die Stadt ebenfalls mit dem Ehrenbecher.
Mit dem „Badner Lied“ endete der gelungene Neujahrsempfang – ausgedehnte Gespräche untereinander schlossen sich an. (paw)

„So was war noch niemals da wie meine Frau Veronika!“, reimte Siegfried Guckert spontan bei der Entgegennahme des Ehrenbechers der Stadt: ohne seine „Vroni“ hätte er nie die vielfältigen Aufgaben und Ämter in der Fasnet und Vereinsarbeit so erfolgreich ausfüllen können.

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Bürgermeister Martin Löffler bei seiner Neujahrsansprache.

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