Breisach Aktuell

Sportlerwahl 2017 – Vorstellung der Nominierten

„Lokale Sportler sollen mehr gewürdigt werden“, sagte Ulrich Wild, Vorstand Vertrieb der Raiffeisenbank Kaiserstuhl eG, Partner von Breisach aktuell bei der Sportler-Wahl 2017/18 jüngst im Gespräch mit dieser Zeitung. Und offensichtlich haben wir da einen Nerv getroffen, denn Sabine Knobel schreibt uns: „Hallo Breisach-aktuell-Team, zuerst möchte ich Ihnen mitteilen, dass ich die Idee von Ihnen richtig toll finde!“ und schlägt auch gleich Sportler und Mannschaft vor, die ihrer Meinung nach 2017 positiv aufgefallen sind. „Zuerst möchte ich Ihnen mitteilen, dass ich die Idee gut finde!“, schreibt uns ein anderer Leser und fügt dann seinen Vorschlag hinzu.

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Nicht nur Sabine Knobel schlug Jascha Sütterlin aus Breisach (25 Jahre ) vor. Viele LeserInnen sind der Ansicht, dass der Radprofi vom Team Movistar eine Auszeichnung verdient hat. 2017 wurde er Deutscher Vizemeister im Einzelzeitfahren, außerdem gelang ihm sein erster Sieg als Profi, die Teilnahme an der Tour de France ist ein weiteres Highlight, gefolgt von der Teilnahme an der Straßen Rad Weltmeisterschaft in allen drei Disziplinen.

Weltmeister Benjamin Werneth

Kickboxen ist der Sport, den der 31jährige Benjamin Werneth erfolgreich ausübt. Der Schulleiter und Headcoach der Fightacademy Breisach ist 2017 Doppelweltmeister und Vizeweltmeister in drei Disziplinen des Kickboxen, nachdem er in den WM-Jahren 2010, 2011 und 2015 „nur“ jeweils Dritter wurde. Hauptberuflich Polizeibeamter beim Polizeipräsidium Freiburg, trainiert er dort als Einsatztrainer Polizeibeamte in Sachen Selbstverteidigung, Zugriffstraining, Schießtraining und taktischen Vorgehensweisen Aus- und Fortbildet.

Marius Werz Fußtritt

Auch in einer Kampfsportart zuhause ist Marius Werz vom Karate Dojo Breisach, den viele LeserInnen nominierten. Werz ist Deutscher Jugendmeister, wurde vom Deutschen Karate Verband für die Jugend-Weltmeisterschaft auf Teneriffa nominiert, an der er trotz einer gerade erst überstandenen schweren Verletzung teilnahm. Nach einer erneuten Sportverletzung im Schulsport trainierte Marius Werz einige Zeit einbeinig, seit kurzem wieder auf beiden Beinen für die Europameisterschaft im Februar in Russland. Trotz seiner erst 15 Jahre und einiger Rückschläge zeigt er große Disziplin und Engagement.

Männliche Sportler wurde in großer Zahl vorgeschlagen, bei den Damen nur wenige. Die beiden Meistgenannten stellen wir Ihnen hier vor:

Kristina Magnier ist beim TV Breisach/LC Breisgau zuhause, Sie studiert in Freiburg Sportwissenschaft und Französisch. Mit 14 Jahren wechselte sie vom Leistungsturnen zur Leichtathletik und ist mehrfache Südbadische und Badische Meisterin im Hochsprung, erreichte den 3. Platz bei Baden-Württembergischen Meisterschaften. Die Trainerin im Jugendbereich und Vorstandsmitglied beim TV Breisach ist nebenbei noch ausgebildete Kreiskampfrichterin und Referentin an der Sportschule Steinbach. Der Sieg bei der Elsässischen Meisterschaft im Hochsprung war einer ihrer sportlichen Höhepunkte dieses Jahr. Sie errang den 1. Platz beim Länderkampf Baden-Elsass und den 5. Platz beim Länderkampf Baden-Württemberg-Rheinland-Pfalz, Österreich. Ebenfalls konnte sie sich den 1. Platz beim Internationalen Hochsprungmeeting in Bühl sichern. Seit ihrem 2. Platz bei den Badischen Meisterschaften im Hochsprung hat die Athletin kaum noch Zeit für ihre Hobbys Tanzen und Klettern.

Ebenfalls Leichtathletin und beim TV Breisach/LC Breisgau zuhause ist Simone Braun, 21 Jahre. Sie macht eine Ausbildung an der Hochschule für Polizei in Lahr und betreibt schon seit 15 Jahren Leichtathletik beim TV Breisach. Dabei erzielte sie Podestplätze bei den Südbadischen Meisterschaften im Hammerwurf, Kugelstoßen und in der Staffel, ist Kreismeisterin im Ballwurf und Kugelstoßen. Hinzu kam die Teilnahme bei Badischen und Baden-Württembergischen Meisterschaften 2017, sie wurde Siegerin beim Wurfmeeting in Guebwiller/France und belegte  4. Platz bei den Badischen Meisterschaften im Hammerwurf. Daneben ist sie Trainerin im Jugendbereich und Vorstandsmitglied beim TV Breisach, organisiert Jugendfreizeiten und wenn dann noch Zeit bleibt, dann ist sie auf dem Mountainbike unterwegs,  geht zum Tanzen oder kocht.

Mannschaftsphot Breisach GündlingenBunt gemischt sind die Sportarten bei den zur Mannschaft des Jahres vorneliegenden Teams. Fabian Dörr hat sich ganz klar entschieden: „Für mich ist die SG-Breisach-Gündlingen, Volleyball Oberliga, die Mannschaft des Jahres, weil sie seit vielen Jahren konstant in der Oberliga im oberen Drittel der Tabelle mitspielt.“ Dieser Meinung waren viel unserer LeserInnen und deshalb ist die Volleyball-Mannschaft eines von drei nominierten Teams.

Mannschaftsbild Panther Merdingen U19

Aus Merdingen kommt Team Nr. 2: Die U19-Mannschaft des HC Merdingen wurde südwestdeutsche Meister im Inline-Skaterhockey und nicht nur Ralf Baldinger ist der Meinung, dass dies preiswürdig ist – sondern dass diese Sportart auch etwas mehr Aufmerksamkeit verdient.

Etablierter ist die Sportart der dritten Mannschaft: Tennis. Die 1.Damenmannschaft des TC Ihringen konnte zum Abschluss der Saison 2017 ihren Aufstieg in die 1. Bezirksklasse feiern. Die zehn jungen Damen des TC Ihringen erreichten mit nur einer Niederlage gegen Angstgegner Opfingen als Gruppenerste den verdienten Aufstieg. Das gesamte Team besteht aus Nathalie Seger, Rebecca Schopferer, Katrin Schopferer, Elena Seger, Jessica Graner, Lia Schuckelt, Alexandra Walter, Johanna Karle, Yvonne Ebert, Selina Häfele.

Tennisdamen TC Ihringen

Ihr Favorit, Ihre Favoritin war nicht dabei? Schade – aber es wird auch 2018 wieder eine Sportlerwahl geben, ganz sicher. Denn, Ulrich Wild bringt es auf den Punkt: „(Sport-)Vereine sind Orte, an denen Jugendliche sinnvoll aufgehoben sind und lernen, mit Regeln und Strukturen umzugehen. Im Verein lernen Sie sich einzufügen, aber genauso Verantwortung zu übernehmen. Der Sinn für die Gemeinschaft und das Team wird geformt. Man lernt, sich mit anderen zu messen, sich durchzubeißen, zu kämpfen, um letztendlich als Einzelner oder als Team zu siegen. Erfolge wiederrum sorgen für das nötige Selbstbewusstsein. Noch viel wichtiger, man lernt mit Niederlagen umzugehen.“ Und deshalb werden sicher auch im kommenden Jahr die lokalen SportlerInnen wieder für ihre Leistungen, ihren Kampfgeist, ihre Disziplin und nicht zuletzt auch ihre Erfolge geehrt werden.

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