Markgräfler Bürgerblatt

Sportclub Freiburg behauptet sich im Mittelfeld

Pal Dardai, Chef-Trainer bei Hertha BSC, und hätte gern wie Kollege Hecking von Mönchengladbach drei Punkte gegen Freiburg geholt. Bild: rs

Freiburg. Die beruhigende Nachricht vorab: der Sport-Club Freiburg behauptet sich nach dem 19. Spieltag, trotz der 3:0-Niederlage in Mönchengladbach mit 26 Punkten auf dem 8. Tabellenplatz, im Mittelfeld der Tabelle.
Das erste Heimspiel der Rückrunde am 29. Januar gegen Hertha BSC gewann hingegen die Elf von Trainer Christian Streich in einem streckenweise zu abwartenden, taktischen Spiel mit 2:1 Toren. Bejubelt wurde die Einwechslung von Nils Petersen in der 74. Minute für den bis dahin gut agierenden Florian Niederlechner. Petersen schoss in der 87. Minute zum 2:0 ein, sein 16. Tor als Einwechselspieler (39. Minute 1:0 durch Janik Haberer). Danach wurde es in den letzten sechs Minuten noch turbulent, denn Herthas Stürmer Julian Schieber gelang in der 88. Minute der Anschlusstreffer. Schiedsrichter Günter Perl beendete das Spiel nach 90 + 3 Minuten. SC-Torhüter Alexander Schwolow: „Keine Mannschaft wollte einen Fehler machen! Nach dem 2:0 waren wir zu euphorisch und haben nicht mehr richtig aufgepasst.“ – Leider, wie so oft in der Schlussphase eines SC-Spiels.
Am 19. Spieltag musste der SC zu den Borussen, die hinter dem SC Freiburg den 14. Tabellenplatz belegten und wo seit Anfang Januar Dieter Hecking Cheftrainer ist. Unter seiner Leitung haben die Borussen in drei Spielen sieben Punkte gut gemacht und stehen nun nach dem 3:0-Sieg über den SCF mit 23 Punkten auf Platz 10.

 
Ein Blick auf die Tabelle zeigt, dass der SC bisher in 19 Spielen acht Siege, zwei Unentschieden, neun Niederlagen, 24 Tore geschossen und 33 hinnehmen musste (Tordifferenz -9) und derzeit 26 Tabellenpunkte hat. Leverkusen und Augsburg folgen mit je 24 Punkten, dann Mönchengladbach mit 23 vor Schalke 04 und Mainz mit jeweils 22 Punkten auf Tabellenplatz 12 und 13. Der VfL Wolfsburg hat 19 Punkte und steht auf Platz14 vor Bremen und dem HSV. Vereine mit großen Namen, die alle nach oben, ins sichere Mittefeld der Tabelle möchten und dem SC Freiburg den Platz streitig machen werden.

 
Zum nächsten Heimspiel erwartet der SC am Sonntag, 12. Februar, den 1. FC Köln (32 Punkte – Platz 6) an der Schwarzwaldstraße, Anpfiff ist um 17.30 Uhr. Das nächste Auswärtspiel ist am Samstag, 18. Februar 18.30 Uhr gegen den HSV. (rs.)

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