Markgräfler Bürgerblatt

So entdeckt und bekämpft man die Parasiten

Kopflaus-Alarm:

Mit konstanter Regelmäßigkeit sind Kindergärten, Kitas und Schulen immer wieder mal betroffen vom Kopflausbefall – eine nach wie vor für Betroffene äußerst peinliche Erkrankung. Aber jeder kann Kopfläuse bekommen, trotz bester Körperpflege und täglicher Haarwäsche. Läuse werden meist übertragen, wenn Menschen die Köpfe dicht zusammenstecken, daher treten sie vor allem bei Klein- und Schulkindern auf. Dabei reicht ein einziger „Überläufer“ aus, denn eine Laus kann bis zu hundert Eier legen.

Doch wie entdeckt man die Läuseplage und wird sie vor allem schnell wieder los? Läuse sind Parasiten, die menschliches Blut saugen, und darauf reagiert die Kopfhaut mit Juckreiz. Um Läuse zu entdecken, ist es wichtig zu wissen, wonach man suchen muss. Kopfläuse sind sehr flink, meist findet man nur ihre Eier, die Nissen. Diese sitzen in der Nähe des Haaransatzes, sie sind oval und ungefähr so groß wie ein Sesamkorn. Da sie am Haar festkleben, lassen sie sich – im Gegensatz zu Schuppen – nicht leicht ablösen. Aber es gibt geeignete Mittel, um die Läuse schnell loszuwerden. Zusätzlich lassen sich mit einem speziellen Kamm Nissen und Läuse auskämmen.

Da die Nissen widerstandsfähig sind, ist eine weitere Behandlung sehr wichtig, denn aus unversehrten Nissen schlüpfen nach zwei bis drei Wochen neue Läuse. Und diese verlassen die warme Kopfhaut freiwillig meist nur, um den Wirt zu wechseln. Kinder sollten entsprechend regelmäßig untersucht werden, ebenso Familienmitglieder und enge Freunde, die gegebenenfalls mit behandelt werden müssen. Das Infektionsschutzgesetz schreibt vor, dass Kindergarten, Kita oder Schule bei einem Kopflausbefall informiert werden müssen, denn nur eine gründliche und konsequente Behandlung beseitigt die Kopfläuse nachhaltig. Gesellschaftliche Vorurteile erschweren selbst heute noch die frühzeitige Eindämmung. So können durch das Verschweigen eines Kopflausbefalls unbemerkt angesteckte Kontaktpersonen zu einer raschen Weiterverbreitung des Läusebefalls führen

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