Markgräfler Bürgerblatt

Schaden an Hauptwasserleitung – Wasserversorgung Müllheims zeitweise gefährdet

Ein Groß-Schaden an einer Wasserförderleitung in den Hochbehälter „Luginsland“ gefährdete zeitweise die Wasserversorgung von Müllheim und Badenweiler. Foto: Stadtwerke

Ein Groß-Schaden an einer Wasserförderleitung in den Hochbehälter „Luginsland“ gefährdete zeitweise die Wasserversorgung von Müllheim und Badenweiler. Foto: Stadtwerke

Müllheim. Bei Bauarbeiten im Müllheimer Industriegebiet „Untere Wangen“ kam es – ausgerechnet an einem der heißesten Tage – vergangene Woche zu einer schweren Beschädigung der Förderleitung zum Hochbehälter „Luginsland“.
Die Wasserwerke bemühten sich um eine schnellstmögliche Behebung des Schadens. Von einem Ausfall der Wasserversorgung betroffen gewesen wären die Kernstadt Müllheim und die Ortsteile Britzingen, Niederweiler, Zunzingen, Dattingen, Niederweiler und Vögisheim sowie Badenweiler. Eine alternative Versorgung mit Trink- und Brauchwasser wurde vorbereitet.
Erfreulicherweise blieb die Wasserversorgung in allen Teilen der Stadt stabil, so dass sich die Stadt Müllheim auch entschließen konnte, das am frühen Vormittag vorsichtshalber geschlossene Schwimmbad wieder zu öffnen.
Die Wasserwerke nahmen die Reparaturarbeiten umgehend auf und konnten in für das Schadensausmaß relativ kurzer Zeit die Arbeit problemlos abschließen, so dass mit der Spülung und damit der Reinigung und Desinfizierung der betroffenen Rohre rasch begonnen werden konnte. Die Reinigung und Desinfizierung der Rohre erfolgte betriebsbedingt durch Chlorung. Die Chlorung ist zwar unbedenklich, es kann sich jedoch der Geruch und der Geschmack des Wassers verändern; auch war die Wasserqualität aufgrund der Chlorzugabe nicht für Aquarien geeignet.
Die Stadtverwaltung bedankte sich bei allen Personen und Institutionen, die gemeinsam daran gearbeitet haben, dass im Ernstfall sowohl die Information der Bürgerinnen und Bürger als auch die alternative Versorgung mit Wasser gewährleistet gewesen wäre: Bei der Feuerwehr, dem THW, dem DRK, der Polizei und auch der örtlichen Presse. Dank aber vor allem den Mitarbeitern der Stadtwerke, die alles daran gesetzt haben, dass dieser Schaden schnell und ohne Beeinträchtigung der BürgerInnen behoben werden konnte und es damit erst gar nicht zu einer Krise gekommen ist.

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