Breisach Aktuell

Positiver Rückblick und Ausblick der Burkheimer Winzer

Besterwirtschaftetes Ergebnis seit der Gründung

Die Burkheimer Winzer am Kaiserstuhl eG luden zur Generalsversammlung und zahlreiche Mitglieder kamen dieser nach.

Vorstandsvorsitzender und Ortsvorsteher Herbert Senn hieß die Anwesenden recht herzlich willkommen. Sein Geschäftsbericht umfasste einen Rückblick auf die vergangenen Ereignisse. Dabei hob er Aktivitäten wie die Pheromonaktion, den Herbstbeginn und die Eisweinlese hervor. Auf der Gemarkung „Nonnental“ wird eine geplante Flurbereinigung umgesetzt und eine Reihe von Festivitäten fand im Städtchen statt. Auch blicken die Burkheimer Winzer auf zahlreiche Auszeichnungen. So wurden diese in die „Bibel des Weines“ dem Gault & Millau aufgenommen, Goldmedaillen auf nationaler und internationaler Ebene verliehen. Um das Vorankommen zu forcieren, tätigte das Unternehmen Investitionen in einer Gesamthöhe von rund 279.434 Euro. Diese beinhalten unter anderem die Sanierung des Bodens der Kelterhalle, neue Barriquefässer, einen Kartonetikettendrucker, eine neue Edelstahl-Tresterschnecke sowie ein Rüttelgestell für den Sekt. Geplant sind unter anderem der Abbruch nicht mehr benötigter Betonfässer, einen Barrique- und Präsentationsraum, eine neue Presse sowie Etikettiermaschine. Unverändert zum Vorjahr zählen derzeit 301 Mitglieder zu den Burkheimer Winzern. Ein großes Dankeschön sprach Senn allen aus, die den Namen der Burkheimer Winzer hochhalten und ihn repräsentativ nach außen tragen.

Rekordumsatz mit 3.689.576 Euro „Umsatz ist nicht alles, aber er beruhigt“, so Geschäftsführer Gerd Schmidt und präsentierte die Zahlen des vergangenen Herbstjahres. Dies schloss mit einem Rekordumsatz von 3.689.576 Euro sowie dem höchst erreichten Durchschnittserlös von 3,92 Euro pro Liter. Die Durchschnittskosten liegen bei 2,65 Euro. Damit steigt der Hektarerlös um sieben Prozent. Es ist das beste Ergebnis seit Bestehen des Betriebes. Ein Blick auf den Sortenspiegel zeigt den Spätburgunder mit 36 Prozent sowie den Ruländer mit 25 und den Müller-Thurgau mit 21 Prozent. Nach der kleinen Ernte in 2013, 1.023.340 Kilogramm, steigerte sich diese auf stolze 1.228.576 Kilogramm. Die Engpässe der letzten Jahre machte sich auch in den schwindenden Weinvorräten bemerkbar. Nichts desto trotz lag die Verkaufsmenge in Liter bei 941.565 – im Vergleich zu 2012/2013 bei 892.820 Litern. Der Blick auf die Kundengruppen zeigt mit 47 Prozent private Käufer, gefolgt vom Lebensmittel- Einzelhandel mit 34 Prozent. Der Sektumsatz kann sich mit einem Durchschnittserlös von 9 Euro sehen lassen. Mit dem Rosé Sekt steht ein neues Produkt in den Regalen. Überhaupt wollen die Burkheimer Winzer zukünftig mehr in die Qualitätsoffensive gehen. Marion Daniela Weeger vom Genossenschaftsverband Baden-Württemberg präsentierte die auf einem soliden Fundament stehende Bilanz. Kellermeister Dominik Schweizer zeigte sich mit der Ernte 2014 sowohl im Bereich der Qualität als auch Quantität zufrieden. Das Wetter spielte zwar zeitweise verrückt und auch die Kirschessigfliege bereitete den Winzern so manche schlaflose Nacht. Trotz allem trafen die befürchteten Hiobsbotschaften nicht ein.

Ehrungen verdienter Mitglieder Gerd Schmidt freute sich sehr, die Jubilare von zahlreichen Winzern bekannt zu geben. So wurden für 25 Jahre folgende Mitglieder geehrt: Tilly Birkenmeier- Baumer, Werner Trogus, Sandra Briem, Uwe Breier, Waltraud Thoma, Hans-Jürgen Schies, Bruno Jäger, Peter Kromer und Daniel Trogus. 40 Jahre sind Herbert Senn, Kurz Oberkirch, Elsbeth Wunsch, Volker Baumann, Günter Baumann, Alfred Dürr und Karl Isele mit dabei. Auf 50 Jahre blicken: Otto Schreiber, Konrad Bohn, Günter Schmidt, Helmut Stritt und Ewald Thoma. Schmidt bedankte sich mit einem Weinpräsent für die langjährige Treue. Zum Schluss verkündete Herbert Senn noch einige Termine, die in naher Zukunft anstehen.

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