Markgräfler Bürgerblatt

Lärmschutz an der Rheintalbahn bleibt

Südbadische MdB im Verkehrsministerium:

Bresach/Müllheim. Der Vollschutz in Sachen Lärm an der Aus- und Neubaustrecke der Rheintalbahn, wie im Beschluss des Projektbeirats festgelegt, bleibt gewährleistet. Das hat der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur (BMVI) Norbert Barthle den südbadischen Bundestagsabgeordneten Matern von Marschall, Armin Schuster und Peter Weiß in einem Gespräch Mitte Dezember versichert.

Die Abgeordneten berichteten, dass am Oberrhein die Sorgen über eine mögliche Verringerung beim Lärmschutz entlang der geplanten Rheintalbahn wachsen. „Die Menschen haben den Eindruck, dass die Bahn mit undurchsichtigen Tricks am Lärmschutz sparen will. Wenn diese Befürchtungen nicht entkräftet werden, wird eine Befriedung vor Ort nicht möglich sein und damit die Umsetzung der Planung auf lange Sicht schwierig“, so die Abgeordneten.

Barthle machte klar, dass das BMVI an den Beschlüssen des Projektbeirates und des Bundestages ohne Wenn und Aber festhält, die einen über die gesetzlichen Vorgaben hinausgehenden Lärmschutz vorsehen. Die Gesprächsteilnehmer waren sich einig, dass dieses Paket wechselseitiger Zusagen und Verpflichtungen jetzt nicht aufgeschnürt werden darf.

Da die Bahn nun mit weniger Zügen pro Tag rechnet als ursprünglich angenommen und zugleich darauf hinweist, dass die Züge bald ohnehin mit leiserer Fahrwerkstechnik ausgerüstet sein müssen, befürchten viele Menschen in Südbaden, dass der bislang vorgesehene und zugesagte Lärmschutz klammheimlich verringert werden soll. Daher halten die Abgeordneten eine sachliche und fachlich kompetente Aufklärung durch das BMVI für zwingend erforderlich.

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