Markgräfler Bürgerblatt

Kultusministerium investiert rund 1,5 Mio. Euro in Fortbildungen

Übungseinheit, um Leben zu retten. Foto: DRK

13 Lehrkräfte in Müllheim fortgebildet

Müllheim. Jährlich sterben in Deutschland durchschnittlich 100.000 Menschen an einem plötzlichen Herztod. Viele könnten noch leben, wenn Ersthelfer bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes oder Notarztes eine Herzdruckmassage durchgeführt hätten.
Vor diesem Hintergrund hat das Kultusministerium in Kooperation mit dem Deutschen Roten Kreuz der Stiftung Deutsche Anästhesiologie, Laerdal Medical und dem Sparkassenverband Baden-Württemberg die Initiative „Löwen retten Leben – In Baden-Württemberg macht Wiederbelebung Schule“ gestartet. Das Kultusministerium investiert insgesamt rund 1,5 Mio. Euro, damit in den kommenden vier Jahren rund 5.200 Lehrkräfte aus 2.600 Schulen in Baden-Württemberg diesbezüglich fortgebildet werden können.
13 LehrerInnen aus 10 Schulen sind in Müllheim in der Heinz-Renkert-Halle zusammengekommen, um sich von dem Lehrbeauftragten des DRK,
Jovin S. Bürchner, fortbilden zu lassen, wie man SchülerInnen die lebensrettende Herzdruckmassage, ohne Beatmung, weitervermitteln kann. Unterstützt wurde die Fortbildung durch Erste Hilfe Ausbilder des DRK-Kreisverbandes Müllheim.
Die Veranstaltung in Müllheim ist eine von 50 Fortbildungen an ebenso vielen Standorten, die landesweit in den kommenden zwei Jahren von Anästhesisten bzw. Notärzten und speziellen Lehrbeauftragten des DRK an den Standorten der DRK-Kreisverbände durchgeführt werden.
Info: www.loewen-retten-leben.de.

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