Kriminalitätsrate stieg in 2016 an

Zwei Polizisten auf Streife in der Stadt Breisach. Bild: Kopp

Kriminalstatistik des Polizeireviers Breisach:

Breisach. Dem Anstieg der Straftaten um 7,7 Prozent 2016 steht eine erhöhte Aufklärungsquote gegenüber: mit vier Prozentpunkten lag die Polizei Breisach über dem Landkreis und erreichte eine Quote von 60,3 Prozent. Insgesamt 55.850 Einwohner leben im Revierbereich mit Breisach, Vogtsburg, Bötzingen, Eichstetten, Ihringen, March, Merdingen, Umkirch und Gottenheim.
Im Einzelnen betrugen die Delikte einfacher und erschwerter Diebstahl (32,24 Prozent), Vermögens- und Fälschungsdelikte (22,58 Prozent), Sachbeschädigungen, Körperverletzungsdelikten und weiterer breit gefächerter Straftaten, die sich im Revierbereich auf insgesamt 3.055 anhäuften.  Bei der schweren Gewaltkriminalität war ein Anstieg um sechs Delikte auf 94 Fälle zu verzeichnen. Insgesamt entsprachen diese schweren Straftaten 3,07 Prozent. 75 Fälle entfielen auf gefährliche und schwere Körperverletzung, fünf Fälle betrafen Vergewaltigung/sexuelle Nötigung und 14 Fälle waren Raubdelikte. Insgesamt waren jedoch die Fallzahlen der Straßenkriminalität um 17,87 Prozent gesunken und lagen bei 546 Fällen. Die Rauschgiftkriminalität ist um 20,8 Prozent angestiegen, das sind 33 Fälle mehr, insgesamt 192 Fälle. Zudem sind die Vermögens- und Fälschungsdelikte um 19,4 Prozent und die Computerkriminalität um 11,3 Prozent angestiegen. Die Sachbeschädigungen gingen um 11,6 Prozent zurück und die Wohnungseinbrüche blieben um zwei Fälle unter den Zahlen aus dem Jahr 2015. Damit wurden noch 71 Wohnungseinbrüche bekannt.
Am stärksten erfuhren mit Ihringen (88,17 Prozent), Bötzingen (38,92 Prozent), Vogtsburg (20,50 Prozent), Breisach (8,88 Prozent) und March (7,67 Prozent) eine teils unrühmliche Aufwertung der Fallzahlen. Gesunken sind die statistisch erfassten Fälle erfreulicherweise in Eichstetten (21,8 Prozent), Umkirch (8,89 Prozent), Merdingen (4,71 Prozent) und Gottenheim (1,74 Prozent).
1.276 Täter konntenermittelt werden (plus 1,7 Prozent). Der Anteil der Nicht Deutschen Tatverdächtigen belief sich bei den Gesamtdelikten auf 40,2 Prozent. Am höchsten lag deren Anteil bei den Raubdelikten (83,3 Prozent) und bei der Gewaltkriminalität (51,3 Prozent), wobei bei den Widerstandsdelikten der Anteil Nichtdeutscher bei nur 12,5 Prozentpunkten liegt. (ek)

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