Markgräfler Bürgerblatt

Gelenkbeschwerden – Prävention und Therapie

Prof. Dr. Wolfgang Schlickewei, Ärztlicher Direktor im St. Josefskrankenhaus und Chefarzt Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Kindertraumatologie. Foto: RKK

Gesundheitsforum im Freiburger Bürgerhaus am Seepark:

Freiburg. Das RKK Klinikum Freiburg lädt in Kooperation mit dem Physiotherapiezentrum „Körperwerk Freiburg“ am Donnerstag, 14. Dezember -19 Uhr, zum Gesundheitsforum „Gelenkbeschwerden – Prävention und moderne Therapieoptionen“ im Bürgerhaus Seepark, Gerhart-Hauptmann-Straße 1 in Freiburg ein.

Die Referenten, Prof. Dr. Wolfgang Schlickewei, Ärztlicher Direktor im St. Josefskrankenhaus, Dr. Mike Oberle, Leitender Arzt der Arthroskopischen Chirurgie im St. Josefskrankenhaus und Armin Brucker, Physiotherapeut, OMT, Inhaber von „Körperwerk Freiburg“ und „Körperwerk Emmendingen“, erläutern Diagnosen, bei denen ein operativer Eingriff vermeidbar sind. Sie zeigen auf, wie Ärzte und Physiotherapeuten sowohl bei der konservativen Therapie als auch nach operativen Maßnahmen zum Wohle des Patienten zusammenarbeiten.

Über 30 Prozent der Bevölkerung leiden an Gelenkbeschwerden. Bei jüngeren Patienten sind es häufig Folgen von Sportunfällen mit Verletzung des Knies oder der Schulter mit den typischen Symptomen: Schmerzen, Instabilität und Bewegungseinschränkungen in den betroffenen Gelenken.

Bei älteren Patienten stehen eher die degenerativen Veränderungen der Gelenke im Mittelpunkt. Eine eingeschränkte Mobilität, nicht selten auch der Verlust der Selbstständigkeit können die Folge sein. In jedem Fall ist es richtig, sich frühzeitig aus erster Hand gezielt zu informieren und entsprechende Therapiemaßnahmen kennen zu lernen, von der konservativen Basis bis hin zu operativen Therapiemaßnahmen. Haben konservative Behandlungen keinen oder nur unzureichend Erfolg gezeigt, stehen minimal-invasive Verfahren zur Verfügung, um die betroffenen Gelenke erfolgreich zu behandeln.

„Wichtig für eine erfolgreiche Therapie ist ein individuell abgestimmtes Konzept. Dadurch kann zumeist eine gute Behandlung der Beschwerden und das Voranschreiten der Krankheit gehemmt werden“, so Prof. Dr. Wolfgang Schlickewei.

Dr. Mike Oberle stellt die operativen Verfahren im Bereich des Schulter- und Kniegelenks vor: „In manchen Fällen kann eine Operation zu einem frühen Zeitpunkt für ein langfristig besseres Ergebnis sorgen – nicht immer sollte die Chirurgie deshalb am Ende der Behandlungskette stehen“. So können jahrelange Beschwerden zum Beispiel im Bereich der Schulter (Rotatorenmanschette) mit einem überschaubaren, gewebeschonenden Eingriff erfolgreich arthroskopische behandelt werden, ebenso Knorpel- und Meniskusschädigungen, Gelenkinstabilitäten und Verkalkungen in den Gelenken. (rs)

Anmeldung: 0761 479 89 80 oder freiburg@koerperwerk.com.

Eintritt frei.

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