Markgräfler Bürgerblatt

Gast bei der Firma Kienzle

Foto: privat

Neuenburger Rettungshundestaffel

Achkarren. Anfang Dezember fand auf dem Gelände der Firma Kienzle in Achkarren ein Rettungshundetraining der Hundestaffel Neuenburg statt. Trainiert wird immer sonntags, an unterschiedlichen Orten im Umkreis Markgräflerland und Kaiserstuhl. Man gewann einen kleinen Einblick über die Trainingsarbeit mit Rettungshunden.

Der Verein Neuenburger Rettungshunde besteht erst seit zirka einem Jahr. Trainiert wird nach einem bestimmten Mustern. Zum Beispiel sollen bewegungslos sitzende, stehende oder liegende Menschen aufgespürt werden. Ist die Suche erfolgreich, machen sich die Hunde durch lautes Bellen bemerkbar.

Für die Rettungshunde und ihre Trainer war die Arbeit auf dem weitläufigen Gelände und den großen Lagerhallen, mit unterschiedlichen Gerätschaften, keine einfache Aufgabe. Diese Herausforderungen zu meistern ist für den Trainingserfolg der Rettungshunde unerlässlich.

Die Leiter des Unternehmens Kienzle, Miriam Prein und Markus Lenski, versteckten sich in den weitläufigen Lagerhallen. Eine Suchaufgabe für Rettungshund Nr. 1, der beide Personen zielsicher aufspürte. Die Aufgabe eines Rettungshundes mit Hundeführer besteht darin, den Fundort einer vermissten Person zu suchen und anzuzeigen. GPS und Ortungssystem sind dabei unerlässlich und selbstverständlich. Ebenso die Erstversorgung verletzter Personen.

 

Der Verein der Rettungshundestaffel ist gemeinnützig; zurzeit gibt es acht Rettungshunde, die sich alle noch in der Ausbildung befinden. Je nach Aufgabe variieren die Länge und Intensität der Trainingseinheiten. Rasse und Geschlecht des Hundes sind egal. Wichtig ist das gute Verhältnis des Hundeführers zu seinem Hund. Es ist geprägt von gegenseitiger Achtung, Zuneigung und beidseitigem Vertrauen. Nur auf dieser Ebene ist es möglich, einen Hund zu einem Rettungshund auszubilden. Natürlich spielt der Charakter des Hundes eine Rolle. Genauso wichtig sind die Lernbereitschaft und die körperliche Verfassung. Auf alles wird in diesem Verein Wert gelegt.

Ein Rettungshund muss nach vielen Trainingseinheiten Prüfungen ablegen. Es wird unterschieden zwischen Such- und Rettungshunde. Bei der Polizei, beim Technischen Hilfswerk und dem Roten Kreuz werden die Hunde hauptsächlich eingesetzt, bei der Flächensuche, bei der Suche nach Verschütteten in Lawinen und Trümmerfeldern sowie bei der Wasserrettung.

 

 

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