Markgräfler Bürgerblatt

Drei Fragen an… Carl Heinz Schneider, ADAC Südbaden

 

Carl Heinz Schneider ist Leiter der Abteilung Verkehr und Technik und Verkehrsexperte beim ADAC Südbaden in Freiburg. Er arbeitet mit der Polizei zusammen wenn es darum geht, Aktionen mit dem Titel „Sicher in den Urlaub“ gemeinsam zu organisieren.


Im Zeitalter der Fernreisen: fahren noch viele Mitbürger mit dem Auto in den Urlaub? Wer ist das? Alte? Junge? Camper? Was sind die meistangesteuerten Zielländer?Die Mehrheit fährt mit dem Auto in den Urlaub, weil es besonders für Familien günstiger und bequemer ist. Wegen der Terroranschläge halten viele einen Urlaub mit dem Auto in Mittel- und Süd-Europa für überschaubarerer und sicherer. Deutschland rangiert dabei vor den Mittelmeerländern Italien, Kroatien und Frankreich als beliebtestes Urlaubsland.

Was gilt es bei Urlaubsfahrten zu beachten?
Genügend Luft in den Reifen, Getränke besonders für Kinder und ausreichend Reiseproviant sind wichtig für die Fahrt. Weiterhin raten wir, überlastete Straßen, stauanfällige Grenzstationen und Tunnels zu umfahren. Mit Gelassenheit und Voraussicht fährt man am besten.

Bevor es losgeht: was sollte man beachten? Inspektion machen lassen? Üben, mit Anhänger fahren? Sich mit fremden Verkehrsregeln vertraut machen? Wie lange sollte man am Steuer sitzen?
Ein Auto mit Inspektion oder Urlaubscheck ist gut, ebenso Übungsfahrten mit Anhänger. Für die Verkehrsregeln und zum Teil drastischen Strafen bei Verkehrsverstößen im Ausland gibt es entsprechende Länderhinweise beim ADAC. Grundsätzlich raten wir zum strikten Einhalten der Verkehrsregeln im Ausland. Spätestens nach zwei Stunden Fahrtzeit sollte man pausieren. Fährt man zu lange, macht man eher Fehler und ermüdet zu sehr.

 

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