Markgräfler Bürgerblatt

„Der SC Freiburg lebt!“

Mit einem wuchtigen Kopfball erzielt Çağlar Söyüncü hier sein erstes Tor für den SC Freiburg.Foto: Achim Keller

Nach Länderspielpause gegen Bayern München

Die Länderspielpause konnte der SC Freiburg beruhig angehen. Im siebten Saisonspiel war der Streich-Elf im Badischen Duell gegen die TSG Hoffenheim endlich der erste Sieg gelungen. Vor ausverkauftem Haus zeigte der Sport-Club eine begeisternde Partie und beantwortete die 0:1 Führung der Kraichgauer im direkten Gegenzug durch den Ausgleichstreffer von Florian Niederlechner und drei Minuten später mit dem Führungstreffer durch Çağlar Söyüncü. Pascal Stenzel sorgte für den 3:1 Zwischenstand, ein Eigentor führte zum 3:2 Endergebnis. „Dass wir verschiedene Torschützen hatten, hilft uns brutal. Das gibt uns Kraft“, freute sich SC Trainer Christian Streich. Florian Niederlechner: „Dieser Sieg war für den Kopf sehr wichtig. Der SC Freiburg lebt!“

Danach galt für die Bundesliga erst einmal Länderspielpause. Qualifikationsspiele für die WM 2018 und die EM-Qualifikation der U21 standen an. Die SC Profis Çağlar Söyüncü (Türkei) und Philipp Lienhart (Österreich) waren für ihre A-Nationalmannschaften nominiert, Pascal Stenzel (Deutschland) und Bartosz Kapustka (Polen) für die U-21-Elf.

Für Trainer Christian Streich hat die Länderspielpause zwei Aspekte, einerseits „weiß man nicht, wie die Spieler zurückkommen“, andererseits „bietet sie auch Gelegenheit einmal durchzuatmen. Und dies mit einem Sieg im Rücken und zu wissen, wir haben ein enges Spiel gewonnen und die Leute sind mit Freude nach Hause gegangen, auch aufgrund der Art wie wir gespielt haben. Davon leben wir“, so Streich.

Die Länderspielpause nutzte der SC am Donnerstag für ein Testspiel gegen Racing Strasbourg. Der französische Erstligist konnte das Spiel im Möslestadion in der letzten Spielminute mit 2:1 für sich entscheiden. „Wir haben 1:0 geführt und dann 1:2 verloren. Das ist ärgerlich!“, so Streich nach der Partie „aber Tests wie diese sind sehr sinnvoll für uns. Wir haben gute Dinge von den Spielern gesehen und Dinge, die sie verbessern müssen. Es ist auch wichtig für die Spieler, die sonst nicht so viele Einsatzzeiten bekommen, das realistisch einzuordnen.“

Danach hatten die SC Profis zwei Tage trainingsfrei, bevor die intensive Vorbereitung auf die Partie gegen Bayern München (Samstag, 15.30 Uhr) begann. Schwer einzuschätzen, wie sich die Turbulenzen um die Entlassung von Trainer Carlo Ancelotti und die Neuverpflichtung von Jupp Heynckes auf die Mannschaft und das Spiel gegen den SC Freiburg auswirken wird. Mit der zuletzt gezeigten Leistung gegen Hannover und Hoffenheim kann die Streich-Elf jedoch durchaus auch selbstbewusst zum Rekordmeister fahren. (hr.)

 

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